MOC: THE HISPANIOLA IN THE PORT OF BRICKSTOL

  • Liebe Noppensteinfans!

    In diesem Beitrag möchte ich meine beiden großen Projekte der letzten ca. 1 1/4 Jahre, den Dreimaster und den Hafen, zusammenführen. Zum Hintergrund des Projektes kurz ein paar Worte (wer das alles schon in anderen Beiträgen gelesen hat, kann das Folgende überspringen und gleich zu den Fotos übergehen).

    Display Spoiler

    Dargestellt ist eine Szene in Bristol im Südwesten Englands, nur das Bristol bei mir natürlich Brickstol heißt. Die Szene zeigt auf der rechten Seite ein Schifffahrtsmuseum, das sich der Piratenvergangenheit der Stadt widmet. Wobei Piratenvergangenheit nicht ganz stimmt bzw. allenfalls einen Teil ausmacht. Bristols Reichtum vergangener Jahrhunderte beruhte u. a. auf der Durchführung von Kaperfahrten (engl. privateering = Going out on ships and robbing the Spanish!), was nicht ganz das Gleiche ist wie Piraterie.

    Das Museum hat eine Freilichtausstellung zum Thema Piraterie/Kaperei eingerichtet. Diese umfasst einen Kai mit Häusern des 18. Jahrhunderts sowie ein Hafenbecken, in dem ein Nachbau der Hispaniola liegt. Die Hispaniola war das Schiff, mit dem im Roman Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson der Junge Jim Hawkins, der Gutsherr Squire Trelawney und der Arzt Dr. Livesey im 18. Jahrhundert von Bristol aus aufbrechen, um einen Piratenschatz zu heben, ohne zu wissen, dass ein Großteil der Mannschaft aus früheren Piraten besteht, die ihnen die Beute bei erster Gelegenheit wieder abnehmen wollen. Der Anführer der Piraten ist Long John Silver, gut zu erkennen an seinem Holzbein und seinem Papagei.

    Die Freilichtausstellung ist noch nicht ganz fertig; hier und da sind noch ein paar Bauarbeiter beschäftigt.

    Links in der Szene ist noch ein Hotel zu sehen. Das Museum, das mittlere der drei Häuser am Kai und das Hotel verfügen über eine komplette Inneneinrichtung; für Detailfotos sei auf die entsprechenden Berichte verwiesen (einfach den Links folgen).

    Die Minifiguren in historischer Kleidung (Kaufleute, Seeleute, Piraten, Offiziere usw.) stellen Puppen des Museums dar, während die modern gekleideten Minifiguren lebende Menschen der heutigen Zeit darstellen (z. B. Hotelgäste, Museumsbesucher, Bauarbeiter usw.).

    Über die Szene fliegt ein gerade ein Seenotrettungshubschrauber hinweg, dessen Pilot offensichtlich nicht mit der Höhe der Masten eines Dreimasters des 18. Jahrhunderts gerechnet hat (die Engländer nannten ihre Segelschiffe früher aus gutem Grund tall ships).

    Nun sollen die Bilder für sich sprechen!

    Viele Grüße

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