MOC: Ein Hafen für den Dreimaster – Teil 3 – Die mittleren Gebäude

  • Liebe Noppenstein-Fans,


    nach dem Museum und dem Hotel stelle ich euch heute den dritten Teil meines Hafens für den Dreimaster vor. Dieser umfasst die drei mittleren Gebäude des Hafens, welche sind (von links nach rechts):


    • Ein Pub, und zwar das Spyglass Inn (Im Buch Die Schatzinsel ist dies der Pub, den der einbeinige Pirat Long John Silver besitzt und vor der Abfahrt der Hispaniola verkauft);

    • ein Fachwerkhaus und

    • das Haus einer Kaufmannsfamilie mit Warenlager im Erdgeschoss.


    Schauen wir uns nun die Häuser etwas näher an!


    Der Pub ist aus Platzgründen nur eine Fassade, an der schmalsten Stelle nur eine Noppe breit, nach oben breiter werdend auf zwei und dann auf drei Noppen. Die Grundfarbe ist das bekannte Cobi-Ziegelrot. Die ersten drei Steinelagen sind anthrazitfarben, ebenfalls mit Cobi-Steinen verwirklicht. Fenster und Türen sind auch von Cobi. Die Cobi-Türen sind nur fünf Steinelagen hoch, im Gegensatz zu Lego-Türen, die bekanntlich sechs Steinelagen hoch sind. Da dies Originalhäuser aus dem 18. Jahrhundert sein sollen und die Menschen früher kleiner waren, fand ich es gar nicht verkehrt, dass die Türen hier etwas niedriger sind als im Museum und im Hotel. (Leider gibt es keine kleineren Lego-Figuren, allenfalls die mit den kurzen Kinderbeinen, aber das wäre auch wieder übertrieben gewesen.) Das Pub-Schild über dem Eingang ist eine 3x4-Fliese, auf die ich einen Computerausdruck geklebt habe. Dabei habe ich mich an einem Bild orientiert, das ich im Internet fand. Der Pub ist zwar schon verkauft, aber der Name des früheren Besitzers steht noch auf dem Schild. Im ersten Obergeschoss sieht ein Seemann (aus der früheren Lego-Piratenserie) aus dem Fenster. Die Figuren im Stil des 18. Jahrhunderts sind hier als Puppen des Museums zu sehen; „lebende“ Menschen sind nur die Museumsbesucher, -angestellten, Hotelgäste etc.



    In der Mitte ist ein Fachwerkhaus. Das Erdgeschoss ist auch hier nur eine Fassade (aus grauem Mauerwerk) mit einer Noppe Breite.



    Im Bereich des Fachwerkhauses ist der Kai nur acht (inklusive Geländer neun) Noppen breit, weil im vorderen Bereich links und rechts Treppen bis zur Wasseroberfläche führen. Diesen schmaleren Bereich des Kais habe ich überdacht, was es mir ermöglichte, das mittlere Haus ab dem ersten Stock mit einer Tiefe zu versehen, die eine Inneneinrichtung ermöglicht (Innenmaße 8x30 Noppen). Und die sehen wir uns jetzt an!



    Das Haus gehört zum Museum und beherbergt Ausstellungsstücke, die das Leben im 18. Jahrhundert zeigen sollen. Gehen wir von oben nach unten!


    Das Dachgeschoss und die linke Seite des dritten Obergeschosses sind nur für die Angestellten des Museums zugänglich. Im Dachgeschoss befinden sich Kisten mit überschüssigen Holzbrettern, die für die Einrichtung des Museums gebraucht wurden. Im Bereich der Treppe befinden sich ein Erste-Hilfe-Kasten, ein Feuermelder und ein Feuerlöscher. Die übrigen Treppen sind in einem Teil des Gebäudes, der nicht mehr dargestellt ist ... *lgo2*



    Im rechten Teil des dritten Obergeschosses sieht eine Dame (ebenfalls aus der Lego-Piratenserie) aus dem Fenster. Als Einrichtung sind eine Kommode und ein Bücherregal vorhanden.


    Im zweiten Obergeschoss sitzt im linken Zimmer ein Kaperfahrer an einem Tisch und sieht sich einen Goldbarren, der Teil seiner letzten Beute war, näher an. Der Stuhl ist wie auch alle übrigen Möbel aus Einzelteilen gebaut; es wurden keine Formteile verwendet. Eine junge (Lego-Piraten-)Frau fegt den Raum mit dem Besen des Cobi-Bauernhofs.



    Das rechte Zimmer des zweiten Obergeschosses ist ein Schlafzimmer. Neben einem Doppelbett gibt es einen kleinen Nachttisch (auf den Fotos nur schwer zu erkennen) und einen Sessel, in dem es sich jemand gemütlich gemacht hat. Die Zwischenwand wurde mit Paneelen aus der Cobi-Mix-Brix-Tüte dargestellt. Diese Holz-Paneele gefallen mir richtig gut; ich hatte sie bereits im Wohnzimmer des Museumsdirektors verwendet.



    Nun zum ersten Obergeschoss! Hier ist eine Szene dargestellt, in der sich ein Pirat, nachdem sein Schiff im Kampf versenkt wurde, auf ein Wrackteil gerettet hat (als mir die Idee kam, hatte ich wohl noch dieses MOC von Brick&White im Hinterkopf ...). Die beiden Arbeiter, die die Szene aufgebaut haben, sind gerade fertig geworden und betrachten nun zufrieden ihr Werk. Diese beiden sind die einzigen „lebenden“ Menschen in dem Haus; die übrigen Figuren muss man sich auch hier wieder als Puppen des Museums vorstellen. Links stehen noch zwei Kisten mit Werkzeugen, einem Radio und übrig gebliebenen Brettern. Die „Wasserfläche“ besteht aus einer Lage himmelblauer Platten (von Cobi), auf die Transclear-Steine von Q-Bricks geklemmt wurden. Transclear-Steine habe ich eigentlich nur deshalb genommen, weil ich nicht genügend Transclear-Platten hatte. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich das nicht bereue. Der blaue Untergrund schimmert nicht so stark durch wie es bei Platten der Fall gewesen wäre, was mir gut gefällt.



    Nun zum Haus der Kaufmannsfamilie!


    Dieses ist nur eine Fassade, an der schmalsten Stelle nur eine Noppe breit. Im ziegelroten Erdgeschoss ist auf der rechten Seite ein großes Tor, das in ein Warenlager führt, wo Frachtgüter von Schiffen gelagert werden. Das Haus besteht ab dem ersten Obergeschoss aus Steinen in Cobi-Weiß mit dunkelgrauen Lagen dazwischen, damit es nicht zu langweilig aussieht. Ein Sohn der Familie sieht mit dem glücklichen Lächeln, das früher bei allen Lego-Figuren Standard war, aus dem Fenster. Offensichtlich liefen die Geschäfte in der letzten Zeit zufriedenstellend ... *lgo*



    Das war‘s mit Teil 3. Es folgt noch ein letzter Teil, in dem der Kai letzte Details erhält und mit Figuren „belebt“ wird. Außerdem sollen noch Bilder der Gesamtansicht enthalten sein. Ich hoffe, es hat euch gefallen.


    Viele Grüße

  • PLAYLECOBRICKS Es gefällt mir immer und immer wieder, wie du dieses Sienarot von Cobi einbaust. Für mich einer der schönsten Farben im Häuserbau und ich hoffe, dass eines Tages ein Teilehersteller auch diese Farbe mal anbieten wird mit Maueroptik. Die Hoffnung stirbt zu letzt.


    Was mir auch gefällt, wie du diese Grafiken schön einbindest, ich muss sagen, dass ich durchaus dein großes MOC bewundere und mir geistig das eine oder andere "klaue", sobald ich eines Tages den Platz habe, meine Hafenlandschaft aufzubauen.


    PS: Ich hab mir erlaubt, den vorherigen Schriftverkehr zu deaktivieren, da die Bilder alle sauber eingebunden sind. Dank dir für deine Mühen :) Kleiner Tipp, tipp vorher den Text auf Word, wenn er länger wird. Dann kannst später einfach nur die Bilder hochladen und einfügen - fertig. Ohne Uploadprobleme oder so.

  • Es gefällt mir immer und immer wieder, wie du dieses Sienarot von Cobi einbaust. Für mich einer der schönsten Farben im Häuserbau und ich hoffe, dass eines Tages ein Teilehersteller auch diese Farbe mal anbieten wird mit Maueroptik. Die Hoffnung stirbt zu letzt.

    Ich wäre schon froh, wenn es Steine in dieser Farbe ohne Angusspunkte gäbe ... *lgo*.

    Im Panoramazimmer meines Hotels habe ich deswegen sogar eine doppelte Wand eingezogen, weil ich die Angusspunkte einfach nicht mehr sehen konnte ...