Der „Büsum-Finger“

  • Teil I – Zum Modell in Wort und Bild


    In Büsum, einer schleswig-holsteinischen Gemeinde im Kreis Dithmarschen, steht nördlich des Ortszentrums das 1970 erbaute, 85 Meter messende Büsum-Hochhaus, spöttisch auch „Büsum-Finger“ genannt (Google-Bilderliste). Diese Bausünde par excellence hatte ich mir vor einiger Zeit als Vorbild für einen Nachbau en miniature genommen.


    In diesem Fall sind, ganz gegen meine sonstigen Gewohnheiten, ausschließlich Bauteile von Lego verarbeitet, von denen die meisten, insbesondere alle relevanten, im sichtbaren Bereich auftretenden, auf Farbverfügbarkeit kontrolliert. Wenn mir bei meiner Recherche kein Fehler unterlief, läßt sich das Modell wie nachstehend gezeigt nachbauen. Trotzdem können mir dabei ein paar entgangen sein. Viele davon lassen sich allerdings durch andere, gleichwertige beziehungsweise gleichfunktionale Bauteile ersetzen. Ausgenommen von der Farbtreue ist – möglicherweise – nur der Stützkern des Gebäudes (siehe dazu ”Teil II – Wir bauen uns einen Büsum-Finger”).













    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    (Ronny Schäfer)

  • Teil II – Wir bauen uns einen „Büsum-Finger“



    Alles beginnt, für einen sicheren Stand des Ensembles, mit dem Displaysockel:




    Es folgt der Grundstein des Gebäudes in Form seines Gebäudesockels:




    Das umliegende Grün mitsamt Wegen sprießt aus dem Boden:




    Der innere Kern des Gebäudes, gleich einer stützenden Wirbelsäule, wird plaziert:




    Die beiden Module für das Hochparterre werden angefügt:





    Die beiden Module für die 1. Etage folgen:





    Ab hier an ergibt sich bis zur 21. Etage keine größere Abwechslung mehr, als daß die immer gleichförmigen Module hinzugefügt werden:




    Die beiden Module mit ihrer integrierten Dacheinfassung für die 22. Etage kommen hinzu:





    „Deckel“ drauf; das Flachdach wird gedeckt:




    Den Abschluß bilden, als Etage 23, die Dachaufbauten:


    Kranplätze müssen verdichtet sein!

    (Ronny Schäfer)