Beiträge von caliban

    Sieht schon gut aus aber irgendwie ist für mich MegaConstrux kein Klemmbaustein, eher so ein Zwitter von Actionfiguren und Klemmbausteinen.

    Ist halt hier irgendwie schwierig, an vernünftige Steineboxen von denen zu kommen. Es gibt z.B. über Amazon die Möglichkeit an eine gewisse Auswahl zu kommen. Das Problem oder eher die Herausforderung mit deren Steinen ist eher, wie bindet man diese mit ihrer Maserung oder Farbabweichung in das "gängige" Farbschema ein. Am interessantesten finde ich da die Steine mit Mauer-/Marmormaserung, aber für größere Gebäude ist das meist zu teuer.

    Als kleine Ergänzung: Nach einem Besuch im Feuerwehrmuseum in Hermeskeil bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, dass dem Designer ein Fahrzeug von Magirus als Vorbild gedient haben muss. Im direkten Vergleich sind dann doch noch ein paar Abweichungen zu erkennen. So ist zum Beispiel das Laufrad an der Leiter selber etwas zu groß im Verhältnis und es ist auch klar erkennbar, dass die Lampen nicht schräg angebracht sind. Das schreit eigentlich nach dem nächsten kleinen Umbauprojekt für mich :/


    Hier fehlt jetzt eigentlich nur noch eine Zigarettenschachtel irgendwo im Raum. Dann hätte man gleich noch eine Begründung fürs Feuer. Ist ja nicht selten der fall das jemand mit der Kippe im Mund einschläft und die Wohnung in Brand setzt.

    Die ist doch vorhanden, also als Asche. Die verbrennt ja schließlich meistens als erstes ;)


    Möglich wäre natürlich auch ein technischer Defekt. Letztens ist erst ein ganzes Haus abgebrannt, weil ein Router zu heiß wurde. Gut, er war auch direkt halb eingemauert worden und komischerweise war die Styropordichtung der Wand in der Wohnung. Da führt schnell Mal eins zum anderen.

    Bist Du auch Ausbildner? Wenn nicht würd ich Dir dringend empfehlen Wissen weiterzugeben,

    es gibt nicht viele die das auf solch einem Niveau können....Respekt

    Tatsächlich bin derzeit auch der Jugendwart bei uns ^^


    Sowas in einer Acrylbox geschützt vor fremden Fingern wär super als Anschaumaterial.

    Bring mich nicht auf dumme Gedanken... sowas muss ich mit meiner Frau abklären. Allerdings: Wir bekommen bald endlich einen eigenen Jugendraum in der Wehr :/^^

    Und dann bin ich mal gespannt, welche Zielgruppe adressiert werden soll. Eher Kinder, also Sets in der Art wie man sie schon aus der Action Town und Pirates Serie kennt, oder sollen doch eher Erwachsene angesprochen werden und die Sets dann entsprechend größer bzw. komplexer ausfallen?

    Also schöne kleine Spielsets fände ich schon interessant, um vielleicht an Ausrüstung für kleinere Szearien zu kommen. Auch wenn der Modellbauerbereich wahrscheinlich noch das meiste Geld einbringen wird, sollten sie die Kinder nicht vernachlässigen. Muss ja nicht direkt ne ganze Serie sein. Playmobil machts ja auch vor: Kleine thematisch abgeschlossene Sets, die man im Zweifel alle in einer Stadt unterbringen kann.


    "Bereit?"


    Einer der spannendsten Momente im Innenangriff eines Feuerwehrtrupps steht bevor: Man steht vor einer geschlossenen Tür und hat bereits festgestellt, dass es hinter ihr heiß sein muss. Die Türe nun zu öffnen ist sehr heikel, da man zwangsweise dem mutmaßlichen Feuer im Raum weiteren Sauerstoff zuführt. Gerade, wenn der Raum in sich geschlossen ist (Türen und Fenster dicht) und sich noch nicht im Vollbrand befindet, ist dies besonders gefährlich, da es nun zu schlagartigen Verbrennungsreaktionen des Rauches kommen kann, die teilweise das Ausmaß einer Explosion annehmen können (Backdraft lässt grüßen).


    Das Szenario

    Dargestellt ist ein Zimmerbrand, bei dem aus irgendwelchen Gründen das Bett in Brand geriet. Im Laufe der Zeit füllte es den Raum mit heißem Rauch, konnte aber nicht vollständig abbrennen, da durch das geschlossene Fenster und die Tür nicht genug Sauerstoff nachkam. Es gibt aber noch kleinere Glutnester und im Raum ist bereits eine heiße Rauchschicht entstanden, die die Möbel im Raum weitere Pyrolyse-Gase produzieren lässt.



    Aus diesem Grund hat sich der Trupp im gezeigten Szenario so positioniert, dass er bei einem gefährlichen Feuerausbreitung noch einigermaßen geschützt ist: Hinter der Tür und hinter der Wand. Bevor nun die Tür geöffnet wird, versichert man sich, dass jeder Bereit ist.



    Denn beim Öffnen der Tür muss der Strahlrohrführer schnell entscheiden, ob er den Brandrauch kühlen kann/muss, weiter in den Raum vorgehen kann oder direkt Deckung hinter den Mannschutz (Wasserschild bei Hohlstrahlrohren) suchen muss.

    Sofern noch keine direkte Reaktion des Rauches beim Öffnen der Tür erfolgt, kann die weitere Gefahr durch gezielte Sprühstöße in den Rauch gemildert werden, die ihn abkühlen lassen. Auch dies ist mit Vorsicht durchzuführen, da man sich sehr schnell verbrühen kann, wenn man zuviel Wasser auf einmal abgibt.



    Wenn der Rauch soweit gekühlt wurde, kann mit der eigentlchen Brandbekämpfung begonnen werden und man geht langsam in den Raum vor.



    Wenn man Pech hat, und der Rauch zündet durch, muss schnell das Strahlrohr aufgerissen und auf Mannschutz gestellt werden, um einen breiten Wasserschild vor sich zu erzeugen, der vor der Hitze schützen soll. Gleichzeitig lässt man sich rückwärts nach hinten fallen, um so tief wie möglich zu liegen und die Hitze über sich rollen zu lassen. Damit der Mannschutz den ganzen Trupp schützen kann, muss dieser dicht beieinander stehen.



    Baudetails

    Das Bett und die Tapete der angrenzenden Wand sind bereits abgebrannt. An der Decke ist eine dicke Rauschicht dargestellt. Da mir das so alles zu dunkel war, habe ich noch eine Beleuchtung in der Feuerecke und im Rauch mit eingebaut. Man erkennt außerdem, dass das Fenster bereits voller Ruß ist. Durch die große Hitze ist bereits die oberste Schicht der Kommode angekokelt und gast aus.



    Das war's dann erstmal. Danke für's schauen und für die Inspiration für solche kleinen Szeanrios hier im Forum.

    Ein sehr schönes Modell. :thumbup:Für den Wiedererkennungswert fehlt allerdings die markante Zierleiste an der Front.

    Aber ich muss gestehen, dass ich auch keine Idee hätte, wie man diese baulich ohne Formteil oder Sticker darstellen könnte.

    Danke. Ich habe mich mittlerweile dazu durchgerungen, den Feuerwehr Youngtimer von Cobi zu kaufen, da ein paar Teile dem Original nahe kommen. Ich probiere dann Mal, ob sich der Umbau mit den größeren Formteilen lohnt.


    Unser erstes Feuerwehrfahrzeug


    Lang, lang ist's her, da wurden die Löschspritzen noch per Hand geschoben oder später wenigstens von Traktoren. Eigene Fahrzeuge für den Transport der Gerätschaften fehlten vielen Feuerwehren in Deutschland noch weit in den 60ern hinein. Auch unsere Wehr erhielt erst 1961 als erstes Fahrzeug ein sogenanntes Tragkraftspritzenfahrzeug, um die bereits im 1955 angeschaffte Tragkraftspritze nicht mehr länger auf einem Anhänger transportieren zu müssen. Es wurde damals die "Luxusversion" eines TSF angeschafft, da bereits sechs Personen im Fahrzeug Platz nehmen konnten, auch wenn das nicht gerade bequem war. Daneben war hauptsächlich noch ein paar Schläuche und Armaturen an Bord, mehr Platz gab es nicht.


    Als Grundlage für meine Création diente mir zunächst das Modell Feuerwehr-Bus mit Pumpe von Bluebrixx. Schnell habe ich aber gemerkt, dass ich das meiste dann doch umbauen musste. Bis auf ein Großteil des Daches und ein paar Steine am Heck und an der Front ist eigentlich nichts mehr, wie vorher. Anhand eines bunten Steinemixes aus Cobi, Qman, Lego und Bluebrixx entstand dann nach und nach das gezeigte Modell. Natürlich dadurch Farbabweichungen beim Rot ohne Ende - besonders die Cobi-Teile fallen auf. Aber dadaurch ergibt sich hier ein gewisser Vintage-Look, der dem Alter des Originals eher gerecht wird.


    Das Original

    Zum Original, dem Ford FK 1250, zitiere ich mal großzügig aus Wikipedia. Die Aussagen beziehen sich zwar zunöchst auf das Vorgängermodell, der wesentliche Unterschied zum 1250 ist beim Nachfolger die erhöhte Nutzlast von 1250 kg:

    Zitat

    Mit seiner Motorleistung lag der FK 1000 unangefochten an der Spitze der neuen Transporter-Generationen in Deutschland, denn der VW T1 brachte es mit einem Käfer-Motor nur auf 25 PS (18 kW); der Tempo Matador 1000 leistete 26 PS (19 kW) und der DKW-Schnelllaster sogar nur 22 PS (16 kW). Der Tempo Matador 1400 zog seine Kraft aus einem Heinkel-Motor mit 34 PS (25 kW), was ihn 80 km/h schnell machte. Der VW-Transporter dagegen schaffte nur 75 km/h – während der FK 1000 mit 95 km/h erheblich schneller war und auch besser beschleunigte, was dazu führte, dass der FK 1000 in den Medien als „Renntransporter“ bezeichnet wurde.

    Das Fahrzeugkonzept brachte – auch im Vergleich zum VW-Transporter – einen größeren, ungeteilten und vor allem ebenen Laderaum von 5 Kubikmetern Inhalt. Durch die sehr breite hintere Tür war er auch für Ladung an der Rampe gut geeignet; durch die seitliche Tür hätte eine Europalette gepasst, wenn die damals schon gegeben hätte. All dies führte dazu, dass der FK 1000 besonders beliebt bei Feuerwehren und Rettungsdiensten war; er wurde öfter angeschafft als der VW-Transporter und war teilweise Jahrzehnte im Gebrauch. Zu seinen Vorzügen gehörten auch der geringe Kraftstoffverbrauch, der bei 80 km/h um 9,7 l/100 km lag, die günstigen Preise für Instandsetzung und Wartung, die sich oft unter PKW-Niveau bewegten, und letztlich auch der Anschaffungspreis.

    Alles in allem konnte man damals recht stolz darauf sein, ein solches Fahrzeug in seinen Reihen zu besitzen.



    Die Beispielbilder aus dem alten Prospekt zeigen das Fahrzeug mit einer Leiter auf dem Dach. Dies war damals bei unserer Wehr aber anscheinend zumindest in den Anfangsjahren nicht der Fall, weswegen ich sie bei meinem Modell weggelassen habe.

    Das Modell

    Innenansicht

    Bei der Beladung habe ich versucht, so viel wie möglich abzubilden. Zu erkennen sind die schmalen Sitzflächen, Axt, Feuerlöscher und zumindest das Regal für die aufgerollten Schläuche.


    Im hinteren Bereich ist die Tragkraftspritze verlastet. An den Seiten sind die Saugschläuche dargestellt.


    Tragkraftspritze


    Danke für's Lesen, ich hoffe, es hat gefallen. Meine Mannschafft macht sich dann mal auf dem Heimweg.



    So eine großflächige Seitentür ist ganz schön knifflig zu gestalten. Richtig zufrieden bin ich zwar immer noch nicht, aber jetzt erst mal weiter mit dem Dach und dem Innenausbau. :/

    Upgrade das liegt bestimmt an den besonderen Farben. Außerdem wurde auf Stonewars der Hinweis gegeben, dass diese Farbkonstellation der Figuren sehr selten ist und es anscheinend Monofarbfigurensammler gibt, die dafür bei gewissen Shops bis zu 200 € hinblättern. Da ist der Preis dann wieder relativ ^^


    so langsam siehts auch aus, wie ein Auto. Hier verschmilzt gerade der Bluebrixx Bus mit dem Sembo Oldtimer und einem Cobi Youngtimer zu etwas hoffentlich noch besserem ^^