Beiträge von GhOsT51

    Corona, Inflation etc - bla bla bla, das alles rechtfertigt in keiner Weise solche Erhöhungen. Anscheinend ist der Schuss vor den Bug anno 2004 völlig vergessen - liegt ja im Nebel der verblassenden Erinnerungen. So sehr ich die Steinchen ob der Qualität liebe - das Beste kann nur sein, dass diese Firma endgültig verschwindet. Sie tun ja offensichtlich alle Menschen mögliche dafür. Umso mehr werden die Kunden zu den Alternativen getrieben.

    Danke für Dienen Bericht. Die Seite Buildingsbricks kenne cih. Die Preise finde ich zu hoch - meist sehr nahe an UVP und manche Sets fast unverschämt: Die LE vom aktuellen Rudy für 89 anzubieten ist - forsch. Die Kiste gibte es noch an vielen Stellen für 39,95. EOL-Sets kosten klar mehr. Aber eine der wenigen Adressen wo man auch ältere Sets bekommt.

    Nachfolgend stelle ich das Set 2456 "7TP Tank" vor. Das Set 2456 wurde 2018 von Cobi in der vorgestellten Version überarbeitet und neu aufgelegt.


    Version von 2017 - FunFact: Die Verlinkung aus dem Archiv des neuern 7TP verweist auf die Bauanleitung seines Vorgängers; Die Bezeichnung müsste korrekterweise "7TP JW" heißen - die 2-MG-Turmvariante nannte Cobi korrekt "7TP DW" (Set 2512)


    Das Original


    Der leichte Panzer (Tankette) 7TP ist eine polnische Weiterentwicklung des in Großbritannien entwickelten Vickers-Armstrong Mk. E. Dieser fand bei den britischen Streitkräften keine Verwendung wurde u. a. an Polsen und die UdSSR verkauft. Der Entwurf von Vickers-Armstrong Mk. E war it 2 MG-Türmen als Hauptbewaffnung ausgerüstet. Zunächst wurde dieser Entwurf nahezu vollständig übernommen und als 7T DW in das polnische Heer eingeführt. Polnische Ingenieure entwarfen einen Turm mit einer Bofors 37mm/L45 Panzerabwehrkanone. Diese Version -7T JW - war ein zu seiner Zeit einer der leistungsfähigsten Panzer. Dank der hohen Durchschlagswirkung des Bofors Geschützes konnte der 7TP JW sogar die Panzerung eines Pz IV durchdringen. Mit seiner eigenen max. Panzerung von 17mm lag er auf dem Niveau eines Pz II. Damit war der 7T JW das, was dem Begriff einer "gläsernen Kanone" am nächsten kommt.


    Während des Polenferldzugs der deutschen Wehrmacht konnte der 7TP JW seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und sich selbst gegen den Pz 35 (t) sehr gut behaupten. Letztendlich konnte er den Verlauf des Feldzuges nicht beieinflussen, da die Stückzahl vnur 98 Einheiten in zwei Tankbataillone aufgeteilt zu wenig waren.


    (Quelle: warspot.net)


    (Quelle: the-blueprints.com)


    Das Set


    Der Bausatz besteht aus 370 Einzelteilen mit einer gedruckten Anleitung und einer Minifigur. Typisch für die neueren Cobi Sets: keine Aufkleber alles Pad Printed.


    Die Anleitung ist ebenfalls im bekannten Cobi-Stil gehalten. Aktueller Bauschritt in Farbe, vorhergehende Bauschritte werden verblasst dargestellt. Der Maßstab liegt bei ca. 1:29. Die Qualität und Klemmkraft der STeine ist auf guten bis sehrguten Nivieau. Die Fließen sind spiegelnd ohne Kratzer oder Einschlüsse. Manche Steine haben leiche Transportkratzer. Der Bau ist in zwei Abschnitte aufgeteilt. Die hierfür erforderlichen Steine sind in zwei Tüten mit entsprechender Nummerierung aufgeteilt.




    Der Aufbau


    Der Aufbau dieses nur 370 Steine umfassenden Sets geht dank der Anleitung sehr leicht und entspannt voran. Selbst Einsteiger sollten keinerlie Schwierigkeiten haben das Set erfolgreich aufbauen zu können.



    Das mittlere und untere Bild haben noch einen Baufehler am Start.


    Alte heile Welt: Ersatzteile - alles was beim Spielen brechen oder verloren gehen könnte liegt dem Set bei. Sets aus 2020/2021 lassen dies in dieser Fülle schmerzlich vermissen.


    Das fertige Modell




    Ein kleiner feiner Panzer, der sich zum PzI oder dem Renault FT-17 dazugesellen kann.


    Kleinere Korrekturen


    Durch Verwendung eines entgegengesetzten BRU konnten die beiden Noppen oben neben dem Auspuff verschwinden. Zusätzlich fand eine 1x2 Baseplatze eine neue Verwendung als Lückenschließer. Vermutlich gab es diese 2017 noch nicht bei Cobi.


    Zwei (Tarn)-Scheinwerfer vorn oben auf den Schürzen hinzugefügt. Wahrscheinlich sind sie einen Ticken zu groß - kleiner geht es nicht. SIe gefallen mir aber deutlich besser als die beiden Noppen - trotz GID... (Haben Peng-Peng, dann Peng-Peng :))


    Die Axt dient als Kaschierung der Lücke unterhalb des 1x1 Slopes sowie der Lücke bei der geschlossenen Fahrersichtluke.


    Der Versuch die hinteren Leiträder gegen etwas kleinere zu ersetzen scheiterte letztendlich an der auf Zug stehenden Kette. Da die kleineren Zahnradrollen den Weg der Kette verkürzen, muss ein Glied entnommen werden, da sonst die Kette unschön Überlänge hat.


    Fazit:


    Der Aufbau hat für Kurzweile gesorgt . Die Bautechniken sind Standard und nicht Außergewöhnliches - das ist bei dieser Setgröße auch kaum zu erwarten. Cobi typisch ist die Stabilität enorm. Lediglich das Laufwerk ist etws schwergängig. Dies liegt nicht an den "neuen" Kettengliedern ansich, sondern ist den Laufrollen geschuldet. Diese "holpern" technisch bedingt und erzeugen so einen dauerfahften hohen Rollwiderstand (Quan Guan, die Cobi Panzer älterer Sets nachbauen, hat für diese Laufrollen eine bessere, leichtgängigere Lösung gefunden).


    Kritik gibt es hinsichtlich der recht kargen Ausstattung. Das eine oder andere Werkzeug wäre durchaus realisierbar. Zwar ist dies der Befestigung der Schürze geschuldet, dennoch glaube ich hätte man dies lösen können. Die vordere untere Wanne würde mit einer Fließe besser aussehen.


    Dennoch kann ich eine Empfehlung für dieses Set aussprechen - auch wenn nicht als Spielset geeignet - so sind die kleinen eher unbekannten Panzer doch selten. Das Cobi - wenn auch unter dem Aspekt eines polnichen Panzers - derartige Sets herausbringt ist positiv zu vermerken. Die Mainstrem-Panzerrmodelle hat und kennt nahezu jeder. Mir gefallen diese kleinen exotischen Modelle.

    Problem gelöst - die grünen Stinketeufel sind den Weg des gelben Sacks gegangen.. Upgrade 's Hinweis hat sich leider als zutreffend erwiesen.


    Der PT-76 konnte dennoch Gutes tun....


    Die Kürzung des QG T-34/85 um Noppen unterstützen....


    Und dem Walker Bulldog den Turm um eine Noppe verlängern, die grünen Kanister gegen die grauen tauschen und die Laufrollen in das besser aussehende Schwarz verhelfen.

    Andy1980


    Diese Teile habe ich leider nicht. Ich habe mich mit einer 2x2 jumperplate round und einer 1x1 tile round beholfen. Zustäich wurde das fehlende Periskop/Zielgerät ersetzt gegen zwei gleiche. Die Antenne wurde gegen das Standard-WW2-Cobi-Modell ausgetauscht.



    Upgrade


    Tatsächlich müßte noch auf ganzer Länge eine Noppe raus. Das sehe ich als zuviel Aufwand, zumal der Turm dann eine ungerade Noppenbreite hätte.

    Upgrade  kmm1304


    Danke für euer Feedback! :thumbup:


    Ich bitte Euch beide ein entsprechendes Ticket bei Cobi aufzumachen *d1* . Es scheint tatsächlich so zu sein, dass die Laufroillen einen Chargenfehler haben - der Innendurchmesser der Rollen ist offensichtlich zu klein. Wer weiß welche Sets noch davon betroffen sind. Die Dinger kommen ja in zig verschiedenen Sets zum Einsatz.


    Revidierung


    Das taktische Zeichen ist kein Fehler seitens Cobi - das Zeichen entspricht 100% dem Original - genau wie das Kennzeichen am Set. Da hat das Museum wohl was vergessen.


    Die Scheinwerfer habe ich wieder auf "eckig" umgebaut. Die Feldjustierung der Kanone wurde angebracht, genauso wie passende Antennen.


    Ich bin vor einiger Zeit bei Rebrickable auf 2 MoCs des Designers Firas Abu-Jaber gestoßen. Er hat auf Basis des Lego Sets 10295 Porsche 911 zwei MoCs entworfen. Das eine der beiden, den Lamborghini Countach LP5000 möchte ich hier vorstellen.


    Vorbemerkung


    Der MoC ist geistiges Eigentum des Designers Firas Abu-Jaber. Die Anleitung habe ich auf Rebrickable gekauft und den MoC auf Basis der Anleitung gebaut. Alle Credits gehen an Firas Abu-Jaber. Um den MoC zu bauen ist der Kauf/besitz des Lego Sets 10295 sehr zu empfehlen. Eine Teileliste kann auf Rebrickable kostenlos eingesehen werden. Zusätzlich sind 13 Teile zum Set 10295 erforderlich (Kleinteile im Wert von ca. €1,11 zzgl. Versand.


    Der MoC ist eigentlich ein verkappter "Alternative Build". Da jedoch einige Teile zusätzlich benötigt werden (muß?) es MoC genannt werden. Dies ist während des Aufbaus an vielen Stellen zu sehen. Der Designer hat sich extrem bemüht so wenig wie möglich zusätliche Teile zu verwenden. So fehlen an einigen Stellen z. B. "Unterfütterungen" wo sie "logischerweise" angebracht wären. Jedoch gelang es Firas in einer bewundernswerter Weise dennoch ein stabiles Modell zu kreieren.


    Das Original


    (Quelle: mechatronik.de) - Hier wartet viel Spaß auf den Besitzer und auch ein sehr durstiger Motor.... :)


    Der Lamborghini Countach wurde von 1974 - 1990 gebaut. Die Bilder oben zeigen einen Countach von 1988. Weitere Einzelheiten zum Fahrzeug können bei Wikipedia nachgelesen werden .



    Die Anleitung



    Die Anleitung kostet $15,00 (~ €12,79) und steht ausschließlich als PDF zur verfügung. Sie ist in 623 Bauschritte unterteilt und enthält eine Teileliste. Die einzelnen Bauschritte sind sehr genau erklärt und sehr gut lesbar. Sie orientiert sich am Stil der Lego Bauanleitungen - extrem Einsteiger freundlich.



    Der Aufbau


    Bauschritt 200


    Die beiden hellgrauen Konusse sind Bauhilfen, die am Schluß entfernt werden. Top!


    Bauschritt 400



    Bauschritt 600



    Übrige Teile

    Das Set 10295 ist ein 2in1 Set - Man kann den Porsche als 911 Turbo oder als 911 Targa bauen. Der Designer greift übrigens bewußt auf die nicht in der Lego Teileliste aufgeführten Extrateile zurück!


    Das fertige Modell


    Die linke Seite ist mit den schwarzen Felgen ausgestattet.



    Die rechte Seite ist mit den silbernen Felgen gebaut um einen Vergleich zu ermöglichen. Gem. Anleitung werden die silbernen Felgen verwendet.


    Die Vorderräder mit Maximaleinschlag - Es gibt keine HoG. Gelenkt wird über das Lenkrad im Cockpit. Der Einschlag taugt nur zum Display. Zum Spielen ist das Modell zu filigran.



    Fazit


    Der "harte" Kurs des Designers eigentlich ein "alternative Build" des Lego Sets 10295 zu entwerfen, fordert an einigen Stellen seinen Tribut. Die Scherentüren haben einen leichten Spalt, das Teil mit dem bedruckten Prosche-Emblem wird genauso verwendet wie viele andere Teile, die ein wenig an die "Farbseuche" erinnern. An manchen Stellen sind die Spalten sichtbar.


    Gerade unter dem Aspekt mit möglichst wenig Extrateilen ein ansehnliches Modell eines Lamborghini Countach zu schaffen gefällt mir persönlich sehr. Wer dieses Ausstellungstück dauerhaft in seine Vitrine stellen möchte sollte ein paar Teile ersetzen.


    Mir hat der Bau viel Spaß bereitet und einen Samstag Nachmittag (mit Unterbrechungen) beansprucht. Ich werde definitiv den 2. MoC auf Basis des Lgo Sets 10295, einen Porsche 992S aufbauen.

    Im September 2021 hat Cobi in enger Zusammenarbeit mit dem "Deutsches Panzermuseum Munster" das Set 2620 "Leopard 2A5 TVM" herausgebracht. Es ist das dritte Set nach dem Sturmpanzerwagen A7V (Set 2983) und dem Leopard 2A4 (Set 2618). Eine Sonderstellung nimmt der Sturmpanzerwagen A7V mit der Setnummer 2983 ein, dieses gibt es ausschließlich exklusiv beim DPM in deren Shop (Link). Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reviews waren noch 93 der 1500 produzierten Sets verfügbar. Das hier vorgestellte Exemplar habe ich während der exklusiven Vorabverkaufsphase direkt beim DPM bezogen. Der Preis lag bei €55,00 zzgl. Versand. Der durchschnittliche Markpreis liegt Mitte September 2021 bei €44,00. Im Vordergrund stand die Absicht des Museum zu unterstützen und nicht wie sonst üblich das günstigste Angebot zu suchen.


    Das Original


    Der (Haupt)-Kampfpanzer (Main Battle Tank - MBT) Leopard 2 wurde in den 70er Jahren des ausgehenden 20. Jahrhunderts entwickelt und seit 1978 produziert. In der aktuellen Entwicklungsstufe A7V (ein Schelm, der böses denkt) zählt der Leopard 2 immer noch den besten Kampfpanzern weltweit. Zur Zeit nutzen 19 Staaten den Leopard 2 in verschiedenen Ausbaustufen, teilweise mit individuellen Modifikationen.

    Weitere Einzelheiten könne z. B. bei Wikipedia oder Military Today nachgelesen werden.


    (Quelle: Military-Today.com)


    Das Set


    Das Set umfasst 945 Teile und eine gedruckte geklammerte Anleitung. Es liegen keine Aufkleber bei und auch keine Minifig. Alle Details sind Drucke. Der Maßstab ist mit 1:35 angegeben. Der vergleichbare Vorgänger, das Set 2618 Leopard 2A4 bestand aus 864 Teilen und beinhaltete eine Minifig.




    Kein Fokus beim Kauf, aber sehr dankbar angenommen: Die ersten 200 Besteller erhielten ein individuelles Zertifikat mit den (Original)-Unterschriften der Restaurateure, die den 3A5 TVM wie er im Museum zu sehen ist "aufpoliert" haben. Eine nette Geste.


    Die Qualität der Steine ist hervorragend und Drucke sind größtenteils hervorragend. Bei den beiden verstärkten vorderen Kettenblenden, ist der Braundruck auf der grünen Fliese etweas dunkler. Eine Lage mehr wäre wünschenswert gewesen. Der Schwarzdruck ist ohne Makel. Klemmkraft ist Cobi typische durchgängig auf sehr gutem Niveau. Es liegt kein Teiletrenner bei.


    Das Set gleidert sich in drei Bauabschnitte


    Die Anleitung ist in 194 Bauschritte untereilt. Es sind 3 Seiten Teileliste vorhanden.


    Aufbau


    Der Bau ist Cobi typisch dank der Anleitung sehr entspannt und wartet bei diesem Set mit einer Neuheit (zumindest für mich - obwohl ich inzwischen ca. 55 Panzermodelle von Cobi gebaut habe) auf.



    Anstatt der gewohnten Vorgehensweise mit Plates als Basis werden 6 2-Noppen breite Bricks als Grundgerüst verwendet. Als Stabilisierung kommen die bekannten Baseplate-Tiles zum Einsatz (vgl. VW Kübel Schwimmwagen Set 2403).


    Die Schürzen werden im Off als eigenständige Baugruppen gebaut und en bloc an der Wanne befestigt.


    Bauabschnitt 1 ist vollendet. Wie schon beim Vorgänger wird der Motor komplett gebaut.


    Baubaschnitt 2 vollendet die Wanne mit Kettenfahrwerk. Hier ohne Kette (Hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig Lust auf 2x55 Glieder... :))


    Das fertige Modell


    Anmerkung: Die runden Scheinwerfer gefallen mir besser - vor allem ohne GID - Richtig ist jedoch, dass sie rechteckig sind (es gibt halt nur 1x1 Tile und 1x1 Tile round...)


    Ein Foto des Originalvorbildes aus dem Museum


    (Hinweis: Das ist KEIN Serien 2A5 wie er heute noch in der Bw verwendet wird. Grundsätzlich entwickelt z. b. KMW einfach mal so eine neue Ausbaustufe und bietet sie dann an. Daher werden die TVMs weitgehend in der Version des Herstellers getestet und erst bei Beauftragung (Kauf) werden dann diverse Modifikationen vorgenommen. Z. b. die Scheinerferanlage. Interessant: der Panzer trägt das taktische Zeichen Panzerbataillon 414.... Ich werde da wohl mal beim DPM nachfragen was es damit auf sich hat...


    Ein weiteres Fragezeichen wirft das taktische Zeichen auf: Grundzeichen ist das Rechteck mit einer Kette drinn -> Panzer; der Strich ("I") darüber sagt aus, das es sich um eine Kompanie handelt. Die Zahl rechts davon, die der direkt übergordneten Ebene - in diesem Fall das Panzerbataillon 414. Was fehlt ist die Zahl Links davon. Der Strich - besser die Größenordnung - korrespondiert mit der Zahl links. Sprich das müsste eine Zahl von 1 bis 5 sein. Wäre schön gewesen.


    Funfact: Das Panzerbataillon 414 wurde 2015 erst aufgestellt. Der 2A5 TVM stammt aus den 1990er Jahren.... Aktuell ist das Bataillon mit 2A6 ausgestattet... hmmmmm ;)





    Das große Vorbild ist 9,67m lang (Lg ü. a. mit Turm 12 Uhr = Rohr "schaut" geradeaus mittig nach vorn), ist 3,76m breit und 3,03m hoch (Oberkante PERI = Der "Knubbel" auf dem Turm). Das Modell ist 27,5 cm lang, 11,3 cm (Wanne; ohne vordere Zusatzpanzerung Kettenblende) breit und 9 cm hoch. Der angegeben Maßstab von 1:35 wird fast exakt von Cobi getroffen.



    Übrige Teile



    Kritik


    Die nachfolgenden Punkte sind in ihrer Gesamtheit - Laufrollen ausgenommen - Kritiken, die ohne jegliche Probleme durch existierende Teile aus dem Cobi-Sortiment vermieden werden können. Weder die fehlende 1x1 Plate round am Rohr noch die zu kurzen Antennen oder die fehlende Zahl im taktischen Zeichen (Platz für eine Zahl wäre ja da) haben auch nur im Entferntesten etwas mit Modellbau zu tun.


    Keine Frage, Cobi hat sich mit dem DPM zusammen viel viel Mühe gegeben und ein sehr ansehnliches Ergebnis geliefert. Dennoch gibt es ein paar kleine, einen mittleren und einen größeren Kritikpunkt. Letzterer bezieht sich nicht auf das Modell oder das Design an sich, sondern auf die Qualität. Damit will ich auch beginnen.


    Alle Laufrollen sind im Innendurchmesser einen Hauch zu eng. Sie lassen sich kaum über die Achsaufnahmen drücken (sehr viel Kraft erforderlich) und drehen sich sehr schwergängig. Nein - die Rollen wurden richtig herum - glatte Seite zeigt jeweils zur anderen Laufrolle hin, die "Lippe" jeweils zur Wanne bzw. nach Außen. Selbst beim verkehrt herum aufstecken dreht sich die 1. Laufrolle auf der Achse immer leicht.


    Da ich leichte Gußspuren auf den Achsen erkannte vermutete ich dort ein Problem. Ein Test mit identischen Achsaufnahmen eines PT-76 veränderte nichts am Fehlerbild. Blieb nur die Möglichkeit, dass die Laufrolle das Problem sein könnten. Mit einem Gegentest mit einer Laufrolle aus einem PT-76 Bausatz lief diese auf den Achsen des 2A5 hervorragend leichtgängig wie man es gewohnt war. Ich tauschte daher alle Laufrollen aus. Da die aus dem PT-76 nicht ausreichten musste die Notreserve aus der Krabbelkiste mit herhalten. Nach Austausch liefen alle Rollen beim Test mehrere Sekunden lang nach - wie gewohnt.


    Deutlich sind Streßmarken zu sehen - nach einmaligem Aufstecken der beiden Laufrollen! Das hatte ich bisher noch nie.


    Da ich weiß, dass bereits mehrere Foristen ebenfalls sich den 2A5 von Cobi geholt haben. Diese möchte ich sie bitten speziell zu diesem Punkt während des Baus hier in diesm Thread einen Kommentar zu hinterlassen. Ich werde hierzu Cobi anschreiben und sie darauf hinweisen. Ich bin etwas baff ehrlich gesagt - nicht das es sich so verhält, sondern das ALLE Teile einer Art eines Sets von einem Problem betroffen sind. Ein Serienfehler einer Charge? Wir werden sehen...


    Der mittelgroße Kritikpunkt: Die Maße sind sehr gut getroffen. Sogar das alte "Cobi-Leid" die Position des Turms auf der Wanne es korrekt wiedergegeben. Der Turm ist meines Erachtens jedoch 1 Noppe zu kurz. Gem. u. a. Blueprint sollte der Turm in Höhe des Antriebsrades enden.



    (Quelle: -tankograd.com)

    Möglicherwiese wurde dies bewußt so entschieden, damit der Turm frei 360° drehen kann....


    Die kleineren Kritikpunkte sind die "üblichen Verdächtigen", die mir persönlich nicht bzw. weniger gefallen und die ich ggf. später nochmal angehen werde bzw. schon bin.


    Nächster Kritikpunkt ist die Kanone. Länge und Kaliber alles i. O. Der 2A4 und der 2A5 haben die gleiche 120mm Glattrohrkanone L44. Warum hat der 2A4 von Cobi an der Mündung die Feldkalibireranlage und der 2A5 nicht?




    Letzter Kritikpunkt sind die verwendeten Antennen:


    Wir kennen diese Antennen von den WW2 Modellen wo sie auch definitiv hingehören. Auf Fahrzeugen wie dem 2A5 kommen die bekannten Fahrantennen SEM 80 zum Einsatz. Diese besteht aus der Antenne und einem Antennenfuß. Die Gesamtlänge beträg 2m - im Maßstab 1:35 entspricht dies 7-8 Noppen. Warum verwendet Cobi diese nicht, wenn Cobi diese 7H/8H Antennen im Programm hat??


    (Quelle: Cobi)


    Fazit


    Das Modell ist ein Set von gewohnter Cobi Qualität (abgesehen die Laufrollen...) mit sehr guten Drucken. Die Tiles (fast alle) und großen Teile sind frei von Kratzern. 2 2x3 Tiles hatten leichte Transportschäden. (Kratzer). Das Modell entspricht dem angegebenen Maaßstab von 1:35 und hat während des Aufbaus viel Bauspaß beschwert. Wenn man im Hinterkopf behält, dass es sich um ein Unikat handelt und keinen Serienpanzer 2A5 der Bw darstellt kann man bei diesem Set nichts falsch machen. Die angesprochenen Kritikpunkte sind kein Killkriterium und könne je nach Lust und verfügbaren Teilen einfach und schnell angepaßt werden. Panzer-Fans bekommen ein schönes weiteres Ausstellungsstück für ihre Sammlung und können - wenn gewollt - mit dem Kauf beim Panzermuseum dieses unterstützen. Empfehlenswert!

    Nach der sehr ernüchternden Feststellung vom Dienstag (siehe Post), war ich zunächst drauf und dran die "Gurke" von Quan Guan schlicht zu splitten und jeglichen Beweis der Existenz zu tilgen. Der (irrationale?) Wunsch drei T-34/85 (QG, Coib alt, Cobi neu) nebeneinander im Regal verlgeichbar stehen zu haben setzte sich dann durch.


    Ein Haufen Zeit, Teile eines PT-76 sowie die Krabbelkiste und einige (interessante) Erkenntnisse später wurde aus dem "optischen Kernschrott" - wie Andy1980 treffend formulierte - ein, so glaube ich, halbwegs passabler T-34/85 mit größtenteils akzeptablen Proportionen.


    Die minimal größere Lücke zwischen letzter Laufrolle und Antriebsrad im Vergleich zum Abstand zwischen erster Laufrolle und Leitrad ist dem Kompromiss der "Kettenspannung" geschuldet. Theoretisch ist es möglich noch eine Plate an der Hinterachse zu entfernen, dann sitzt die Kette zu locker (hängt unterhalb Antriebs- und Leitread durch). Wird die Kette dann um ein Glied verkürzt liegt sie nicht mehr satt auf den Laufrollen.




    Das Heck hat ein paar kosmetische Änderungen erfahren: Die untere Kante des Hecks wurde abgeschrägt, zwei Schlepphaken hinzugefügt sowie die beiden Auspuffrohre um eine Noppe tiefer gesetzt. Die Plane an der Turmrückseite habe ich bebehalten, sie gefällt mir sehr. Ebenfalls schon erwähnt die Kürzung der beiden kleinen Abwurfstanks am Heck. Die Enden der Schürzen wurden um eine Noppe gekürzt - damit hatte ich recht lange gehadert. Der Disput zwischen "Ich will am "Cobi-Vorbild" und "das Original" (s. nächstes Bild) hat mich dsehr beschäftigt. Im Moment hat "das Original" gewonnen. Wenn der Cobi T-34/85 "Rudy" aufgebuat ist sehe ich mir das dann nochmal im direkten Vergleich an.



    Zum erweiterten Vergleich die Version von Quen Guan:



    Das "Funktionsmonster" in Aktion....


    Die Spielfunktion "Setze Minifigs rein" blieb erhalten.



    Zwischen Motorraum und Turmlagerung wurden auf der gesamten Länge 4 Noppen entnommen. Der Bereich um die Motorraumabdeckung wurde um eine Platehöhe gesenkt - die 1x1 Tiles 90° bilden nun eine kleine Stufe. Vmtl war das der Grund warum QG die erhöht hatte um die kleine Stufe zu der darunter liegenden Schräge zu vermeiden.


    Trotz einiger Hinweise zum Turm bezüglich Länge und Breite bzw. Proportion konnte ich unter direktem Abgleich mit der Bauanleitung des Cobi T-35/85 Rudy hinsichtlich Länge und Breite des Turm keine Abweichung feststellen. Lediglich die Höhe des Turm des QG ist eine Platehöhe niedriger. Ich bin der Meinung, dass dieser Eindruck zum einen durch meine Kamera (MotoGPro) erzeugt wird. Sie neigt bei geringem Abstand zum Objekt etwas zum "Fischauge" und verzerrt damit das Bild. Zum anderen durch die Formgebung des Turms. Cobi baut die Turmseiten - wie soll ich sagen von "Oben" nach "Unten". QG hat eher horizontal gebaut. Vor allem die beiden 1x3 Tiles curved vorn am Turm verstärken diesen Eindruck. Ein "Drehen" ist insofern nicht drinn, weil die beiden Sowjetsterne dann sichtbar falsch liegen (keine Spitze oben).


    Daher habe ich am Turm nur die Position der Antenne korrigiert und das eine Periskop (Ganschaltunghalter 1x1) auf die linke Seite verlegt. Leider fehlt mir ein entsprechendes Teil für die Kommandantenseite, daher die eine freie Noppe. Wenn mir so ein Teil einmal die Hände fällt - da wird es dann seinen Platz finden.

    Als Beifang einer Bestellung habe ich 2 Sets von Sembo als Teilespender geordert. Nachfolgend stelle ich das Modell vor.


    Das Set




    Das Set umfasst 304 Teile, eine kleine gedruckte Anleitung sowie mehrere Sticker. Es sind keine bedruckte Steine beigelegt. Es leigen weiterhin keine Minifiguren bei. Soweit ich das recherchieren konnte "könnte" das Modell eine Ducati Diavel darstellen... Der Aufkleber auf dem Displayständer läßt darauf schließen.


    Die Anleitung ist klar strukturiert und verständlich. Zurückliegende Bauschritte werden nicht ausgegraut oder Ähnliches. Aktuell zu verbauende Teile sind mit einer roten Umrandung dargestellt. Die Farbdarstellung der jeweils aktuellen Teile ist gut zu unterscheiden.


    Die Qualität der Steine ist gut bis sehr gut. Leichte Abstriche gab es bei den dünnen Rundachsen - die Achse, die als Aufhängung des hinteren Kotflügel dient hatte bei einem Set etwas viel Spiel. Da das Modell bereits wieder zerlegt ist und auch das 2. Set bereits komplett in Teile gesplittet wurde kann ich keine Aussage hierzu tätigen ob evtl. dies ein "Einzelfall" war/ist.


    Es sind ein paar - für mich - Teile-Highlights dabei gewesen. Vielleicht hat die ja schon jemand bei anderen Herstellern gesehen. Möglicherweise sind sie für mich auch deshalb neu, weil sie in der Regel bei Motorradsets zum Einsatz kommen. Ich hbae diese SEts ausschließlich wegen der Reifen/Felgen sowie der schwarzen Tiles gekauft.





    Der Aufbau



    Es gibt nur einen einzigen Bauabschnitt - es werden alle Tüten auf einen Haufen gekippt und dann geht es auch schon los. Das das Modell nicht sher groß ist gibt es überweigend kleine Teile (1x1, 1x2, 2x2)




    Das fertige Modell wird dann auf dem Displayständer montiert. Da nur mit einem 2er Pin verbunden wobbelt es ein wenig. Aufkleber habe ich bewußt nicht verwendet, da das Set sofort nach Aufbau gesplittet wurde. Eine nette Beigabe ist der kleine Werkstattwagen mit reichlich Werkzeug. So kann durchaus eine Bespielung erfolgen. Die Stabilität ist gut - die Außenspiegel dürften aber nicht sehr lange beim Einsatz als Spielset "leben".


    Fazit


    Ein kleines nettes Set zu einem absolut angemessenen Preis. Inwieweit Motorradliebhaber/Sammler von dieser Art Sets damit zufrieden sind, kann ich nicht beurteilen. Ich muss jedoch zugegeben die Vermutung um was es sich hierbei handelt war für mich nicht 100% klar - insofern eher ein Zeichen eines zu kleinen Maßstabs. Ausschlaggebend waren wie gesagt die Räder und schwarzen Tiles. Der Bau hat trotz des "Nicht-Beuteschemas" ob der interessanten Bautechniken für Kurzweile gesorgt. Gepaart mit einem 20% Rabatt auf den o. a. Preis ein kleines Schnäppchen.

    Danke für dein Review GhOsT51 , ich kann dich schon verstehen. Mir gefallen diese Micromodelle auch nicht wirklich. Die Panzer ohne Ketten , U-Boot Antriebswellen die in der Luft hängen und fehlende Details. Warum Cobi solche Maßstäbe nimmt obwohl die Klemmbausteine dann viele Details nicht mehr darstellen können verstehe ich auch nicht. Dann doch lieber so wie beim neuen PT-109 in vernünftiger Größe und mit Interieur das wäre der Hammer.

    Wie sowas aussehen könnte, kann man sich hier ansehen:

    https://www.1000steine.de/de/g…ntry=1&id=451260&lastid=1

    Danke für den Link. Das Modell dort ist schon recht groß. Das sieht auf alle Fälle wesentlich beser aus und gefällt mir. Grob geschätzt 2 - 2 1/3 mal so lang wie die Cobi U-47 bei dann auch entsprechender Höhe und Breite. Da geht deutlich mehr. In einer Liga wie dem PT-109 (2021) kann man dann aus dem Vollen schöpfen. Das ist ja dann Cobi Minifig Maßstab. Alternativ ist dann der Weg massiv Formteile einzusetzen, dann denke ich aber ist der Charme von Klemmbausteinen weg. Dann sind wir aus meiner Sicht 95% beim Modellbau - keine Lösung finde ich. Wie oben geschrieben, bei der 4806 sehe ich das unterste Limit für ein U-Boot im Maßstab 1:144. DIe Orzel macht da in 1:100 deutlich mehr Staat.

    Richtig, das ist ein Klemmbausteinset, kein Modellbausatz. 100% Zustimmung. Aber ich glaube - soweit ich Deinen Post gelesen und verstanden habe - Du mich nicht verstehen - sorry - willst. Wenn Cobi kein Deutsch kann, dann hätten sie das Ding einfach "U-47 German submarine type VII B" nennen sollen. Alles wäre in bester Ordnung. Wenn man jedoch die DEUTSCHE Bezeichung verwendet, das ist das ganz einfach ein U-Boot Typ VII B - und im Deutschen wird das Wort "Typ" mit einem großen T geschrieben. Punkt. Aus. Basta. Wenn das nicht wichtig ist oder nichtig, dann ist genauso nichtig und pillipalle ob das Kettenkrad "Kettenkrad" oder "Kattenkrad" heißt. Wegen mir auch "grathengrat" - Das ist dann genauso richtig.


    Der zweite und wichtigste Punkt ist nicht das Modell bzw. die Wahl an sich, sondern die Schwachsinnigkeit das in einem Maßstab von 1:144 rauszuhauen. Selbst 1:100 wäre deutlich besser gewesen. Ideal ist für derartiges Modell 1:72. Da könnte man ohne Probleme die Details so darstellen, dass sie proportional passen und vernünftig aussehen - besonders an einem Modell, das aufgrund seiner Eigenschaft sowie so "wenig" Raum für Details bietet - ein glatter zigarrenförmiger Körper. Un genau aus diesem Grund fallen "Fehler" so eklatant auf - weil es nichts "besonderes" gibt: Antrieb, Ruderanlage, hintere Tiefenruder, vordere Tiefenruder, Turm, die beiden Geschütze. Fertig.

    Seit Anfang September 2021 kann man bei Cobi direkt die "verbesserte Neuauflage"(*) des Sets 4805 "U-Boot U-48 VII B" in der Version "Limited Edition" bestellen. Das Set trägt die Nummer 4827 (Limited Edition) mit 466 Teilen bzw. 4828 als Standardversion, die dann 422 Teile umfassen wird.


    (*) Das Set 4805 ist kein direkter Vorgänger, der Maßstab betrug bei diesem Set 1:100 und bestand aus 800 Teilen. Das Modell stellt U-48 dar, ein "Schwesterboot" von U-47. Insgesamt wurden 24 Boote dieses Typs gebaut.


    Vorbemerkung zum Review


    Es ist nun fast 24 Stunden her, dass ich das Set aufgebaut habe - die obligatorische Nacht drüber schlafen ist damit also abgebacken. Ich versuche so objektiv zu sein wie es geht. Für "Schnelleser" und Unschlüssige möchte ich es dennoch schon mal vorab in der Vorbemerkung - was bisher einzigartig ist bei meinen Reviews - knapp und einfach meine Meinung/Urteil zusammenfassen:


    F I N G E R WEG! - Unter gar keinen Umständen auch nur einen Gedanken an Kauf vergeuden - Eine Rotzigkeit, die auf Niveau des Lego Ferrari 42125 daher kommt!


    Das Original


    Das U-Boot U-47 war ein Unterseeboot der deutschen Kriegsmarine im 2. Weltkrieg der Typ-Klasse "VII B". Diese Klasse waren die ersten U-Boote, die auch außerhalb der Küstengewäasser operieren konnte. Herausstechendstes Merkmal gegenüber dem Vorgängertyp VII A war die deutlich erhöhte Reichweite. Man nannte sie auch "Atlantikboote" aufgrund ihre Haupteinsatzgebietes. Neben U-48 - das sogenannte "erfolgreichste" U-Boot (max. versenkte Bruttoregiostertonnen (BRT)) erlangte aus der insgesammt 24 Boote umfassenden Baureihe U-47 eine gewisse Bekanntheit durch die Versenkung des britischen Schlachtschiffes HMS Royal Oak 1939 im maritimen Hauptstützpunkt der "Grand Fleet" in der Bucht von Scapa Flow. Nähreres zu Scapa Flow ist bei Wikipedia zu erfahren.


    Weiter Einzelheiten zu U-Booten der Typ VII Klassen können ebenfalls bei Wikipedia nachgelesen werden. Zusätzliche Informationen bietet auch die engl. sprachige Webseite von uboat.net.


    (Quelle: dubm.de) - U-101


    Man beachte: Die 2cm FlaK-30 steht im "Wintergarten" direkt hinter dem Turm - NICHT auf dem Bootsdeck hinter dem Turm!!! Das war schon beim Set 4805 FALSCH!


    Das Set




    Die Limited Edtion umfasst 466 Teile (44 Teile mehr als die Standardversion), kommt mit einer gedruckten und geklammerten Anleitung. Sie enthält Coib typisch keinerlei Aufkleber. Als Extra" liegt der Limited Edition ein Modell der beiden U-Boot Dieslmotoren des Typs 1160KM bei (44 Teile). Ebenso sind der Limited Edition die üblichen "Goodies" in Form einer DIN-A5 Urkunde mit laufender Nummer des Sets sowie 2 lasergravierte Plaketten (1x für das U-Boot, 1x für die beiden Motoren). In keine der beiden Versionen ist eine Minifigur beigelegt.


    Anleitung, Drucke und Steinequalität sind in der gewohnten hochwertigen Cobi Qualität. Vorherrschend ist überwiegend Dunkelgrau, Hellgrau und die neue Decksfarbe Braun.



    Der Bau


    Der Aufbau geht dank der sehr gut detaillierten Anleitung sehr einfach und sollte selbst für Ungeübte Baumeister(innen) keinerlei Schwierigkeiten bereiten. Die Bautechniken orientieren sich an die bereits durch die neueren Schiffsmodelle angewendete "No-Stud"-Technik. Ein stabiler Kern an dem die einzelnen Lagen von Steinen (Plates) nacheinander aufgebracht werden.



    Der Bau umfasst 2 Abschnitte - bei der Limited Edition sind es deren 3: diese ist gannz den beiden Motoren gewidmet, die als Mikro-Displaymodell dargestellt werden.



    Das fertige Modell



    Huhu??? - Wo hat sie sich denn versteckt???? :huh:?(




    Das ist das 8,8 cm Geschütz zur Bekämpfung/Gnadenschussgeber von Überwasserzielen...



    Ein netter schöner Displaystand. Perfekte Welt - oder nicht? :/. Wir werden später auf ihn nochmal ausführlich zu sprechen kommen...X(


    Dinge, die mir aufgefallen sind...


    - WO ist die 2 cm FlaK 30 - Überall wo man nachliest, selbst auf der Bauanleitung wird sie erwähnt....



    - Die Doppelruderanlage ist etwas "dick" ausgefallen

    - Die Antriebswellen der beiden Schiffsschrauben hören in den unendlichen Weiten des Atlantiks irgendwo auf

    - Die Position der Steuerruder, der hinteren Tiefenruder und der Schiffsschrauben ist vieles - nur eines nicht: in sich stimmig


    So sollten sich Antriebswellen mit Schrauben , die Seiten- Tiefenrude zu einander stehen....


    So sieht es aus am Modell:



    Hauptverantwortlich für das "Drama": Die verwendeten 1x1 Plates mit Achspins sind zu lang bzw. die Aufnahmen der Gegenstücke zu kurz. MNan kann das natürlich auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten (s. Fazit) :(



    Normalerweise würde ich entweder mittels Bohrer die Aufnahmen für die Achsen stumpf vertiefen/aufbohren oder die Achsen mittels Feile kürzen. Das will ich diesmal auf gar keinen Fall. Der Leser soll klar sehen was ihn hier für sein Geld erwartet! So konnte ich mit "normalen" Mitteln "nur" das Problem mit den Antriebswellen etwas verbessern (enger zusammenschieben)



    Alles kein Problem - allerdings brachte mein Toleranzfaß der letzte Tropfen selbiges zum Überlaufen:


    Na? Wer findet den unwichtigen und nichtigen Fehler für €44,71??? Mit "diesel engine" konnte ich Zähne knirschend leben....



    Fazit


    Wer die U-48 (Set 4805) sich schon geholt hatte und mit dem Maßstab 1:100 seine Probleme hatte, sollte sich auf alle Fälle dieses Set ebenfalls holen, um zu lernen das es noch viel mieser geht. Mag das Set 4806 GATO-Class Submarine gerade so noch in 1:144 funktionieren - liegt wahrscheinlich daran, dass dieses U-Boot 95 Meter lang war. Ein Typ VII U-Boot mit einer Reallänge von 66 Meter eignet sich in diesem Maßstab genauso wie ein Tiger I in 1:87 aus Bricks - ÜBERHAUPT REIN GAR NICHT!


    Wie BLIND muss man bei Cobi sein um NÍCHT zu erkennen, dass der Maßstab so winzig ist, dass ich die 2 cm FlaK nur noch erwähnen kann, sie aber mit meinen Bricks, die ich habe NICHT mehr darstellen kann? Selbst das 8,8 cm Geschütz hat zurückgerechnet eine Länge von 216 cm - Das Original, die 8,8 cm SK C/30 hat "geschönt" (nur Rohr) eine Länge von 307 cm! Aufgrund dieses völlig ungeeigneten Maßstabes "funktioniert" natürlich auch nicht die Ruderanlage und die Antriebe. Schlicht weil die Bricks zu groß sind.


    Wer so richtig mal von Cobi "getestet" werden will um die Schmerzgrenze des Erträglichen zu überschreiten und als Kunde der Limited Edition Praktikantentum made by Lego auch nun von Cobi erfahren möchte sollte unbedingt zugreifen: Frust, Enttäuschung, Kopfschütteln, Verständislosigkeit und ein gewisses Maß an Wut und Zorn sind garantiert.


    Das Gesamturteil kann trotz der hervorragenden Drucke und der bekannten guten bis sehr guten Steinequalität nur ein 6- lauten. Wer nun unbedingt die Teile für wirklich sinnvolle MoCs o. Ä. braucht sollte dennoch darauf verzichten auch nur einen einzigen Cent für so einen Mist auszugeben. Wenn man etwas NICHT kann - dann läßt man es!


    Cobi YOU HAVE EPIC FAILED - Blame on YOU!


    (Anm: Eine - wirklich sehr höflich - formulierte Email mit entsprechenden Bildmaterial ist bereits an Cobi (Ersatzteilservice) ergangen. Je nach Verhalten behalte ich mir weitere Schirtte vor. Es gibt ja Youtuber mit einer geringen Reichweite, die möglicherweise daran interessiert sind)

    Update - Wie im Review beschrieben hatte ich an einer entscheidenden Stelle nicht in die Anleitung, sondern auf die Frontseite der OVP gesehen. Immerhin damit einen netten Fehler entdeckt. Bei Cobi arbeiten halt auch nur Menschen...



    Das Leitrad und das Antriebsrad sind nun an den richtigen Positionen 8)


    Nach einem Blick auf



    konnte ich das "alte Cobi Leid" der Türme feststellen: Der Turm sitzt eine Noppe zu weit hinten und ist zudem eine Noppe zu kurz.



    Der verlängerte Turm. Zusätzlich wurde die Aufnahme um eine Noppe am Turm nach hinten versetzt. Dadurch "beginnt" der Turm nun an der Wannenoberkante - bzw. mit Referenz auf den Blueprint in Höhe der ersten Laufrolle und endet in Höhe der letzten Laufrolle (ca 90% Lösung). Zusätzlich um dem Seitenprofil näherzukommen habe ich eine 1x3 Tile mit Schräge mittels Bügelperlen angebracht. Eine Antenne vervollständigt das Bild.