Beiträge von caliban


    "Das Eckige muss ins dreckige!"


    An dieser Stelle nochmal die Vorstellung eines weiteren THW-Modells von Bluebrixx. Ausschlaggebend für mich war, dass es klar einen Unimog darstellt und dieser für mich eines der ikonischsten Fahrzeuge beim THW als auch bei der Feuerwehr ist.

    Das Original

    Bluebrixx liefert nur eine generische Produktbezeichnung mit, die nicht direkt auf den Fahrzeugtyp schließen lassen, außer, dass es eben einen Mannschaftslastwagen (MLW 2) des THW darstellen soll. Wer aber schon mal das Original gesehen hat, erkennt sofort, dass es sich um einen Unimog handelt. Das kantige Profil der älteren Modellreihen ist unverkennbar. Wahrscheinlich handelt es sich um das Modell U 1300 L aus dem Baumuster 435. Dieses wurde zwischen 1975 und 1993 gebaut und ist damit eines der häufigsten Fahrzeuge diesen Typs, die während der 80er ihre Verbreitung beim THW und Feuerwehr fanden. Zum Teil durch Übernahmen von Bundeswehrfahrzeugen, aber auch Direktbeschaffungen - z.B. im Rahmen des Katastrophenschutzes bzw. beim Aufstellen von Katastrophenschutzeinheiten.

    In der Feuerwehr fand das Modell U 1300 L vielseitige Verwendung. So wurde es als Tanklöschfahrzeug, Transporter oder Rüstwagen eingesetzt. Beim THW fand es, wie hier dargestellt, meist seine Verwendung als MLW und wurde als Typ 2 bezeichnet. Die Bezeichnung folgt dabei einer einfachen Aufzählung und bietet keine direkten Rückschlüsse auf Leistung oder Umfang der Ausstattung des Fahrzeugs. Die aktuellen Typen beim THW für MLWs, die zurzeit noch gebaut/beschafft werden können, sind nach Wikipedia 4 und 5. Diese haben aber (meistens?) kein Unimog-Fahrgestell mehr.

    Hauptaufgabe des MLW ist allgemein der Transport von Mannschaft und Gerät. Was also letzten Endes genau auf dem Fahrzeug verlastet wird, obliegt der jeweiligen Ortsgruppe des THW.

    Das Modell

    Die Darstellung des Originals ist für den Maßstab gut umgesetzt. Das kantige Äußere des Unimogs lässt sich aber auch hervorragend mit den Steinen umsetzen. Die Plane ist mit festen Teilen angedeutet. Die meisten Bilder eines MLW 2 zeigen zwar eine eher spitz zulaufende Plane, aber die rundere Umsetzung wie im Modell ist ebenfalls zu finden. Im Fahrerhaus kann eine Minifigur Platz nehmen.



    Auf der Pritsche sind zwei Kisten mit verschiedenem Werkzeug verstaut. Die Ladeluke hat keine Funktion und muss abgenommen werden.


    Fazit

    Mit der Umsetzung bin ich zufrieden. Der Designer konnte nicht viel falsch machen und das hat er meiner Meinung auch nicht. Die Steinequalität reicht aus, um ein stabiles Modell zu bauen. Größere Farbabweichungen sind mir jetzt nicht aufgefallen. Die Räder hängen fest und laufen flüssig. Die Scheibe ist leider total zerkratzt, gibt aber dadurch auch den Arbeitscharakter des Fahrzeugs gut wieder, wenn man sich das schön reden möchte ;)

    Das Teil kenne ich gar nicht =O Danke für den Tipp!

    Ist wohl leider bei Lego nicht mehr in der Produktion. Ich kenne es aber noch aus meiner Kindheit als Windschutzscheibe für gewisse Fahrzeuge. War z.B. in der der Adventure-Reihe genutzt worden. Die Scheibe basiert noch auf dem alten Hinge-System von Lego und sitzt normalerweise auf so einer:



    Beides ist aber anscheinend noch über Bricklink zu humanen Preisen verfügbar (wenn man mal von den Versandkostenverhältnis absieht). Ob´s auch chinesiche Hersteller mit diesen Teilen gibt, weiß ich nicht.

    Um die Glastheke in den Proportionen der Minifigur umzubauen, würde ich probieren, auf dieses Teil hier zu setzen:



    Bliebe noch das Problem mi der Ablage. Da müsste man dann an der Seite Stützen hochziehen und dort die Fliese befestigen.


    Ansonsten sieht der Laden schön detailliert aus. Freue mich daruf, das Endergebnis zu sehen :thumbup:


    Weder Fisch, noch Fleisch.


    Ich bin in letzter Zeit mal auf COBI-Einkaufstour gewesen. Natürlich habe ich mir auch mal angeschaut, was sie so zum Thema Feuerwehr entwickelt haben. Momentan sind ja leider nur die Fire Station und eine Fire Patrol Unit als "aktuelle" Sets verfügbar (außerdem noch dieser keine Transporter aus der Youngtimer-Serie). Alles andere, was man noch hier und da findet ist End of Life. Aber richtig groß war das Thema Feuerwehr bei denen wohl noch nie. Das größte Fahrzeug, was ich finden konnte, war ein Fire Pumper, der mal wenigstens ein Löschfahrzeug darstellte. Alles andere sind meistens Buggys/Quads oder kleine Transporter. Eigentlich sehr schade. Ich könnte mir schon vorstellen, dass sie ein richtig geiles Fahrzeug auch mal in rot rausbringen könnten. Genug interessante Teile für eine detaillierte Umsetzung haben sie ja. Nur die Farbe fehlt noch.


    Bei den Spielsets in der Action Town Serie habe ich manchmal das Gefühl, die wissen gar nicht, wo sie mit ihren Modellen hin wollen, bzw. was die Spielfunktion sein soll. Teilweise sieht es auch so aus, als ob Reste aus anderen Sets oder überproduzierte Teile einfach "verramscht" werden, nur damit sie aus dem Lager kommen (siehe z.B. das Review zum Hovercraft bei denen andere User darauf hinwiesen, dass es ursprünglich ein Set aus einer älteren Serie war).

    Das Modell

    Dargestellt wird ein Quad mit Anhänger. Wieso diese kleinen Fahrzeuge, die auch andere Hersteller gerne in ihrem Sortiment führen, immer wieder auftauchen, obwohl es ein absolutes Nischendasein in der Realität fristet, lässt sich wohl nur damit erklären, dass man daraus ein preiswertes Einstiegsmodell gestalten kann. Einsatztechnisch hat so etwas kaum Verwendung, außer für Erkundung in unwegsamen Gelände (ok, eine Wehr in der Nähe hat auch einen kleinen Wassertank an ihrem Quad angebracht. Reicht jedoch gerade mal für Selbstschutz :)). Aber klar, Kinder interessiert so etwas weniger. Und solange ein Feuerlöscher oder andere kleines Equipment an Bord ist, kann der kleine Held loslegen. Das will ich auch nicht bemängeln.

    Aber bei dem vorliegenden Modell sieht vieles unausgegoren aus. Es werden zwei Figuren mitgeliefert, aber es hat nur eine Platz auf dem Buggy. Zudem kommen sie in unterschiedlichen Uniformen und Helmen daher. Allein das lässt mich vermuten, dass einfach eine Figur aus einem älteren Format beigelegt wurde, damit sie aus dem Lager kommt.

    Als Ausrüstung liegt eine Axt, ein Feuerlöscher und anscheinend ein Wasserwerfer bei. Nur die ersten beiden sollen der Abbildung der Anleitung nach im Anhänger verlastet werden können. Denn den Wasserwerfer bekommt man nur mit etwas Fummelei aufgeladen und der Schlauch passt gerade so noch drauf. Vielleicht hat der zweite Feuerwehrmann auch deshalb keinen Platz auf dem Quad, weil er den restlichen Kram schleppen soll? Ganz schön fit der Kerl!

    Ansonsten wird auf einer Platte noch ein Oberflurhydrant angedeutet, der den Wasserwerfer befüllen soll. Es gibt ein paar Drucke auf den Steinen, welche jetzt nicht besonders aussehen, aber ihren Zweck erfüllen.



    Das Szenario

    An der Tankstelle ist dem Lieferanten ein Fass mit Bio-Diesel runtergefallen und erlitt ein Leck. Beim Versuch, es wieder aufzurichten, entzündeten sich die Dämpfe an der Zigarette des achtlosen Mannes und das Fass fing Feuer. 112 gewählt und ein Tut-Tut später (denn Martinshorn und Blaulicht fehlen dem Quad), kommen Hauptbrandmeister Günther und sein Prakitkant in Aubildung Torben (zu erkennen an der auffälligen orangen Uniform) vorbeigeeilt. Ein kurzer Blick genügt, dann steht fest: Wir bauen den Wasserwerfer auf! Torben bringt den Werfer in Position, während Günther ihn an dem Hydranten anschließt. "Wasser marsch!", ruft Torben und Günther dreht den Hydranten voll auf. Schnell sind die Flammen bekämpft. Vorsichtig nähern sich die Feuerwehrleute dem noch heißen Fass. Torben bricht mit der Axt das Fass auf, um ins Innere zu schauen. Dabei steht Günther mit einem Feuerlöscher bereit, falls das Feuer wieder aufflammen sollte. Doch zum Glück ist das nicht notwendig. Sie packen alles wieder ein, empfehlen der gestressten Tankaushilfskraft ein Reinigungsunternehmen und überlassen alles weitere der Polizei. Günther setzt sich lässig auf den Hänger, während Torben sie wieder ins Gerätehaus kutschiert.


    Fazit

    An sich ein nettes kleines Set, aber die Ausrüstung lässt mich schon etwas schmunzeln. Positiv anzumerken ist, dass es im Vergleich zu ähnlichen Sets von anderen Herstellern ein Brandszenario mitgeliefert wird, auch wenn es in diesem Fall eher klein ist. Die Qualität der Teile ist gut, aber das Modell lässt schon ein paar Details vermissen. Zwar ist die Form des Quads gut gelungen, aber dass es noch nicht einmal Blaulichter gibt ist schon verwunderlich.


    Zum Schluss bleibt für die Größe des Sets noch einiges an Ersatzteilen über.


    Drei Figuren sind natürlich lächerlich wenig für eine Schule.

    Das ist bestimmt dem Corona-konformen Wechselunterricht geschuldet... oder weil die Kantine zu klein ist, um mehr zu versorgen. Die Sandwiches sind aber schön dargestellt :thumbup:

    :/ Wenn ich mal viel Zeit und Muse habe, muss ich das Programm auch mal austesten. :whistling:

    Ich habe vor Urzeiten mal den Lego Digital Designer ausprobiert. Stud.io finde ich da schon viel eingängiger. Ist aber trotzdem manchmal etwas frickelig, wenn man die Platten oder Steine erstmal in der Luft baut und er diese nicht genau nebn der anderen Ebene positioniert. Oder ich habe noch nicht den Trick gefunden, der das erleichtert ^^

    Ich bin mir etwas untreu geworden... Wollte eigentlich nichts mehr kaufen, aber bin bei aliexpress über Diese Set gestolpert, als ich ein Brotmesser gesucht habe und fand es klasse.

    Das Messer war nicht in der Packung mit drin oder ist das das B-Modell? ;)


    Die Figuren sind nicht so dolle.

    Das habe ich jetzt schon öfter gelesen. Obwohl diese von den Drucken angeblich gut sein sollen. Ist das denn ein allegemeines Problem von Sembo mit der Stabilität bei den Figuren oder schwankt da auch die Qualität und man kann Glück haben, dass diese einwandfrei sind?


    Die Mannschaft ist vereint!


    Nachdem ich mir schon die Fire Station und den Fire Truck gegönnt habe war dann auch der kleine Buggy hier an der Reihe, als er im Angebot war. Erst recht, nachdem ich bemerkt habe, dass die Figuren auf ihren Helmen nummeriert sind. Da kann ich auf die Nummer 1 natürlich nicht verzichten! ^^

    Das Modell

    Bei dem kleinen Model lohnen sich keine Bilder vom Bau. Interessant ist aber die Konstruktion des Überollbügels, bei dem die hinteren Stangen nur am Hauptbügel halten. Das Chassis besteht aus einem größeren Formteil, ähnlich wie bei Lego. Zum Schluss bleibt noch eine gute Anzahl an Ersatzteilen über.


    Fazit

    Ein schönes kleines Modell, das leichtgängig über den Boden flitzt und insgesamt sehr stabil ist. Nicht zwingend notwendig, wenn man bereits die Station besitzt, da keine wesentlichen Teile neu hinzukommen (es sei denn, man verfällt dem Sammelzwang, wie ich ;)).


    Zum Abschluss der Review-Reihe dann nochmal die gesammelte Mannschaft.