Posts by Wiesel

    Danke für dieses super Review. *s1**d1*


    Beim Lesen des Textes kann man schon erahnen, wie du bei Bau "gelitten" haben musst. Deine Umbauten gefallen mir sehr gut.


    Den Panzer konnte ich Ende der 90er auf einem Kasernengelände noch einmal kurz in Aktion sehen. Es war die Fahrt vom Stellplatz zum Demontage / Verschrottung.


    Wenn hier von BlueBrixx jemand mitlesen sollte, hier ist ein Kandidat für die Qualitätskontrolle. :thumbup:

    Ich muss sagen, dass die Maus der vielseitigste Panzer ist den ich bis jetzt geklemmt habe. Hier ein paar Beispiele.


    Die Berge-Maus ...


    ... und Baumaschinenträger-Maus


    ;)^^

    Heute habe ich etwas an der Cobi-Maus weiter gebaut. Was für ein Ungetüm. 😀


    Diese Farbe hatte ich bei Cobi bist jetzt auch noch nicht verbaut. "Bling Bling!" 🙂


    Danke für die Panzervorstellung. *a1*:thumbup: Am wenigsten gefällt mir bei diesem Modell die Darstellung des Laufwerks. Ich bin auch schon auf deine Modifikationen gespannt, da du immer viel Wert auf eine originalgetreue Nachbildung legst.


    Ich hätte auch noch eine Frage zu dem Modell. Vielleicht habe ich die Antwort auch überlesen. Ist die Brücke tragfähig oder ist die Verbindung zwischen den beiden Brückenelementen zu schwach (mit und ohne Belastung)?

    Hier ein Beispiel was ich damit meine - Brückenlegepanzer von KAZI (Link)

    Bevor die Frage kommt: Nein, der Pömpel hat keinen Einfluss auf die Stabilität der Brückenmitte. Seine Wirkung ist eher "homöopathisch". ;)

    38523-belastung-autoscaled-jpg

    Stört mich zwar nicht, wundert mich aber das keine Figur dabei ist. :/

    Hat mich zuerst auch etwas gewundert, dann ist mir aber eingefallen, dass der 2620 - Leopard 2A5 TVM hatte auch keine Figur dabei.


    Gerade bei den neueren Türmen des Merkava (z.B. MK. III) sehe ich immer vor mir die Jäger der Zylonen bei Kampfstern Galactica. ^^


    Heute möchte ich euch den neuen Merkava MK. I/II von Cobi (Nr. 2621) vorstellen, welcher in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Panzermuseum in Munster (nachfolgend DPM) entstanden ist. Das Stet besteht aus 825 Teilen. Die Aufschriften und Konturen sind gedruckt und es befinden sich keine Figuren in dem Set. Der Panzer wurde im Maßstab 1:35 geplant und passt somit super zu den anderen Panzern der Armed Forces-Serie (z.B. die beiden Leopard II und der Abram M1).


    Kurz zur Geschichte der Merkava-Panzer – wer dazu keine Lust hat, liest am besten nach dem Video-Link wieder weiter:

    Bei dem Merkava (hebräisch „Streitwagen“) handelt es sich um einen seit 1978 von Israel geplanten und produzierten Kampfpanzer. Zuvor kamen in der Israelischen Armee z.B. der AMX-13, der Centurion und der M50 Super Sherman zum Einsatz. Aufgrund ihrer Erfahrungen aus den vorangegangenen Kriegen (z.B. Jom-Kippur-Krieg 1973), legte Israel bei der Konstruktion des Panzers die oberste Priorität auf den Schutz der Besatzung. Aus diesem Grund befindet sich z.B. auch der Moter im vorderen Bereich der Wanne und nicht im Heck, wie dies eigentlich bei allen aktuellen Main Battle Tanks der Fall ist. Erst danach folgten von der Priorisierung Feuerkraft und Mobilität. Mittlerweile existiert der Merkava bereits in seiner IV. Version – Mark I (1978), Mark II (1983), Mark III (1989) und Mark IV (2003).

    Viele weitere Informationen zu der Merkava-Panzerserie und im Speziellen zu dem in Munster stehenden Merkava MK. I/II, findet ihr in dem nachfolgend verlinkten kurzweiligen Video des DPM.


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    Einen Merkava hatte Cobi bereits schon einmal in seinem Programm, der damals mit der Nr. 2607 verkauft wurde. Er bestand aus 550 Teilen und 3 Minifiguren. Wann dieser Panzer bei Cobi aus dem Programm genommen wurde, ist mir derzeit nicht bekannt.

    Nachgebildet wurde bei dem aktuellen Set 2621 der in Munster stehende Merkava MK. I/II, welcher im Jahr 2004 / 2005 der Bundesrepublik von Israel geschenkt wurde. Hierbei handelt es sich um einen Merkava MK. I, der allerdings auf den Stand eines Merkava MK. II modernisiert wurde – daher kommt auch die Bezeichnung MK. I/II.



    Generell finde ich, dass der Merkava von seiner Formgebung in jeden Science-Fiction-Film der 80er und 90er Jahre passen könnte. Vor allem der Turm kommt aus meiner Sicht „spacig“ daher.

    Trotz seiner nicht einfachen Formgebung ist Cobi der Nachbau des Merkava gelungen und man erkennt den Panzer auf den ersten Blick. Natürlich war es klemmbausteinbedingt nicht zu 100% möglich die Formgebung des Panzers mit seinen vielen Ecken, Kanten und Rundungen nachzubilden. Gegenüber dem alten Cobi-Modell 2607, ist der aktuelle 2621 eine deutliche Steigerung.

    Wie bei allen neueren Modellen hat Cobi dem Panzer nun einen schönen Motor verpasst. Die Drucke sind sehr sauber ausgeführt worden.



    Die Farbgebung des Cobi-Merkava kommt dem Original im DPM sehr nahe. Nachfolgend habe ich für einen Vergleich euch ein paar Bilder des Merkava MK. I/II von meinem letzten Besuch im DPM aus dem Jahr 2020 hochgeladen.



    Zum Schluss noch die "grünen Steinen". Wer jetzt noch nicht weiß worum es geht, der sollte sich die am Ende meines Reviews hochgeladenen Bilder zum Aufbau der Wanne einmal genau ansehen. Was sich Cobi dabei gedacht hat ist mir nicht wirklich klar. Mich stört es allerdings auch nicht. Unter dem Thread „Das klemme ich gerade“ hatte ich meine Vermutungen dazu bereits geäußert. Deswegen zitiere ich mich hier einfach mal selbst.

    Ja, das hat mich auch zuerst etwas verwundert und ich dachte direkt an die Regenbogen-HMS Hood. Allerdings sind es nur 6 Steine die farblich etwas aus dem Konzept fallen und mittlerweile vermute ich, dass dahinter eine andere Idee stecken könnet. Diese 6 hellgrünen Steine umschließen in der Wanne des Panzers den Kampfraum und die Israelis legten damals bei der Planung des Merkava einen sehr hohen Wert auf den Schutz der Besatzung. Vielleicht sollen dies die Steine symbolisieren.


    Eine bautechnische Erleichterung kann ausgeschlossen werden. Überschuss an grünen Steinen? Na ja, das Argument zieht auch nicht wirklich. Innenanstrich des Kampfraums? Nö. Der ist beim original Merkava in einem für Panzer typischen hellen Farbton gehalten. Sie versuchen Lego nachzueifern? Dann müssen sie aber noch üben. ^^;)


    Zusammenfassend würde ich sagen, dass es sich bei dem Merkava MK. I/II von Cobi, um ein schönes und durchdachtes Modell der Armed Forces-Serie handelt und es gut zu den bereits erschienenen Panzer dieser Serie passt. Der Zusammenbau ging ohne Problem und machte Spaß. Fehlteile, Fehlgüsse oder Fehler in der Anleitung hatte ich keine bzw. sind mir nicht aufgefallen.



    Wie immer zum Schluss, noch ein paar Bilder des Aufbaus.


    Der Sturmtiger 🥰. Das ist der einzige Panzer den ich von den alten Sets noch gerne hätte. Ich bin aber nicht bereit die zumeist geforderten Mondpreise zu zahlen.

    Was mir noch besser gefallen würden wäre, dass Cobi das Set überarbeitet und neu auflegt.


    Wer dem Hobby Kemmbaustein frönt hat immer zu wenig Platz. 😉

    Ach der Ökopanzer: Green inside

    Ja, das hat mich auch zuerst etwas verwundert und ich dachte direkt an die Regenbogen-HMS Hood. Allerdings sind es nur 6 Steine die farblich etwas aus dem Konzept fallen und mittlerweile vermute ich, dass dahinter eine andere Idee stecken könnet. Diese 6 hellgrünen Steine umschließen in der Wanne des Panzers den Kampfraum und die Israelis legten damals bei der Planung des Merkava einen sehr hohen Wert auf den Schutz der Besatzung. Vielleicht sollen dies die Steine symbolisieren.


    Eine bautechnische Erleichterung kann ausgeschlossen werden. Überschuss an grünen Steinen? Na ja, das Argument zieht auch nicht wirklich. Innenanstrich des Kampfraums? Nö. Der ist beim original Merkava in einem für Panzer typischen hellen Farbton gehalten. Sie versuchen Lego nachzueifern? Dann müssen sie aber noch üben. ^^;)

    Es freut mich sehr, dass euch das Review und die Bilder gefallen.

    Bitt´schön, einmal aufnehmen für KdM:

    Danke dir :)

    ... da hast du die Aufnahme erwischt, welche mir bei der Bildüberprüfung und Nachbearbeitung durch die Lappen gegangen ist. ;) Unten rechts ist eine Klammer zu erkennen und am unteren Rand sieht man die Tischplatte.