CaDA, FunWhole, Reobrix zB haben sich ihre abgewandelten Molds schützen lassen.
MEGA hat sich einige (mE zu wenige) Molds schützen lassen. Vor allem wären hier ihre SNOT Plates zu nennen.
Von Cobi ist mir bislang kein einziger Eintrag (bis auf ihre Bildmarke) als Schutztzeintrag bekannt. Selbst schuld. Aber mehr noch, dass sie ihre Designs bei Eintragung durch Lego nicht konsequent verteidigen, ist schon krass. Denn das ginge durchaus.
Auch Mega könnte dies und viele andere ebenso. Doch es sind aktuell hierzulande eher Generalimporteure, die hier diesbezüglich aktiv werden und Einträge von Lego zu Nichtigkeit beantragen.
Doch Lego kann sich einen langen Weg der Klageinstanzen leisten. Das können oder wollen andere Mitbewerber und vor allem Händler eben nicht.
Leider kursiert zu dem Thema viel Unwissen, betreffs der Unterscheidung der Schutzrechte und das ein Eintrag eben nicht automatisch ein Selbstläufer für eine praktische Schutzdurchbringung bedeutet.
Hätte Cobi oder MEGA sich die 1X5er Plate damals gesichert (keine Ahnung, wer da wirklich der erste war) dann könnte Lego heute nicht so einfach diesen Mold produzieren, verwenden und verkaufen. Allerdings hätte Lego dann die Plate auch damals schon angreifen können. Jedoch mit möglichen Konsequenzen für eigene Einträge, die lediglich eine dimensionale Reihung +/- bedeuten.
Normal sollten Molds, deren formale Merkmale lediglich primitive geometrische Grundkörper mit Verbindern (also technischen Lösungen) sind, keinen Designschutz Anspruch genießen.
Doch von Amtsseite wird dies bei Eintragung nicht geprüft. Und Lego hat sich in Europa mit dem sogenannten Lego Paragraphen eine Basis geschaffen, eben doch auch technisch geprägte Formen im Design als relevant schützen zu lassen.
Hingegen die meisten ihre Einträge eher als Absicherung gegen rechtliche Angriffe platzieren, gewinnt man bei Lego doch deutlich mehr den Eindruck, dass hier Einträge strategisch für mögliche rechtliche Angriffe platziert werden.