LEGO geht gegen Modelle auf 3D-Druck-Plattformen vor

  • Wie mehrere Branchen-Magazine berichten, geht LEGO aktuell verstärkt gegen Modelle auf 3D-Druck-Plattformen vor, die im Zusammenhang mit LEGO Produkten stehen.

    LEGO verschickt hier nicht etwa Abmahnungen an Benutzer, sondern geht mit einer sogenannten „Takedown Notice“ gegen die Plattformbetreiber vor. Darin werden die Betreiber der Plattformen dazu aufgefordert, die aus der Sicht von LEGO rechtsverletzenden Inhalte von ihren Seiten zu entfernen. Kosten entstehen dadurch keine.


    Gegen welche Inhalte genau vorgegangen wird, ist nicht ganz klar. Zum einen scheint es sich um markenrechtlich geschützte Dinge wie die Minifigur und das LEGO Logo zu handeln, andererseits wird auch gegen kompatible Bauteile vorgegangen, die vorgeben kompatibel mit LEGO zu sein.


    Einem sehr ausführlichen Artikel auf 3dprintingindustry.com zufolge hat LEGO bei dem Antrag auf Löschung nicht genau erklärt, in welcher Weise die kostenlosen 3D-Modelle die Marken- und Urheberrechte von LEGO verletzen.


    Wahrscheinlich ist dies ein weiterer aus Sicht der Fans unglücklich kommunizierter Versuch von LEGO die eigene Marke vor einer Verwässerung und Verwechslungen zu schützen. Das ist aus Sicht eines Unternehmens wie LEGO verständlich, auch wenn es bei den Fans (vor allem zuletzt in Deutschland) meist auf Unverständnis stößt.


    Vielleicht hätte LEGO mit den Plattformen eine Kooperationen eingehen sollen und dabei eventuell genauere Regeln festgelegt, was aus der Sicht von LEGO erlaubt ist und was nicht.

    ... "definitiv sind Frösche und Himbeeren am besten" ...*a1*

  • Dieses Thema enthält 4 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registrieren Sie sich oder melden Sie sich an um diese lesen zu können.