CADA DeTech Adventure C61006W

  • Preis
    105€ bei Gearbest
    Setnummer
    C61006W
    Steineanzahl
    1941
    Erscheinungsjahr
    2019
    Hersteller
    CADA

    Ich wollte schon seit längerem Mal wieder ein RC Modell bauen. Da der neue "Xtreme" Geländewagen von den Dänen aber definitiv mein Budget sprengt, habe ich mich für diesen hier entschieden.


    Kostet die Hälfte, hat aber doppelt so viele Teile... Außerdem ist das Design in meinen Augen viel schöner.


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    So kam das gute Stück bei mir an, im richtig schicken Karton. Die Vorderseite ist geprägt, also man kann das Modell ertasten.


    Die Altersangabe 8+ kann man ignorieren, allerdings wird beim Bau doch ein bisschen Mitdenken verlangt bzw. genaues hingucken in die Anleitung.


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    Auf der Rückseite sieht man dann den Umfang der Funktionen: Licht (leider nur eine Lichthupe, kein Dauerlicht), eine motorisierte Differenzialsperre (sehr praktisch, wenn auch nicht besonders belastbar, dazu später mehr).


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    Ist der Karton dann geöffnet, erwartet uns dieses Bild: schön nach Bauschritten verpackt (1-5).


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    In der Mitte liegt die Anleitung, die wie bei CADA üblich, immer den aktuellen Bauschritt farbig darstellt und den Rest ausgraut.


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    Der Stickerbogen ist übersichtlich, wird aber von mir nicht verwendet. Die Qualität ist aber gut.


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    Es liegt auch noch eine kleine Anleitung für die Benutzung des Teiletrenners bei und eine für die Fernbedienung.


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    Nach Feierabend gings dann los mit dem Bauen, Bierchen dazu und ab gehts ;) (Don´t drink and drive!)


    Dies ist der erste Bauschritt, in dem das Chassis und der Motor für die Differentialsperre verbaut wird.


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    Hier ist die Vorderachse dann auch fertig, mit einer schönen Geländeübersetzung. Das macht den Wagen nicht schnell, aber relativ kraftvoll. Und wenn man dann die Differentiale sperrt, kann die Kiste sogar richtig klettern.


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    Bauschritte 2 ist fertig und beide Achsen an ihrem Platz. Jede Achse wird von jeweils einem Motor angetrieben, was die Kabelführung meiner Meinung nach zu einer Herausforderung macht.


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    Bauschritt 3 ist jetzt auch Geschichte und es geht gut voran: Die LEDs sind verlegt und die Akkubox angeschlossen. Die Sitze sehen echt gut aus. Die beiden schwarzen Federn sind später für das Öffnen und Schließen der Türen zuständig. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde.


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    Die Akkubox ist nur eingehängt und lässt sich mit dem Ziehen des roten Achspins sehr leicht entfernen. Ist aber eigentlich nicht nötig, da der Akku per USB geladen wird und man das Kabel auch im eingebauten Zustand einstecken kann.


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    Bauschritt 4 besteht nur aus dem Bau der Karosserie. Und das macht wirklich Spaß! Der Kühlergrill ist sehr aufwändig gebaut, viele Bautechniken die man von den Dänen nicht kennt werden hier benutzt. Da muss man gut aufpassen.


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    Die Türen öffnen durch die Stoßdämpfer im inneren mit einem leichten Antippen und sind sehr stabil befestigt.

    Kleine Details wie die Scheibenwischer oder die Radio (Funk?) Antenne machen das Modell aus meiner Sicht sehr realistisch.


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    Die Akkubox ist unter der Kofferraumklappe erreichbar, wobei ich hier wahrscheinlich einen Fehler gemacht habe: Der rote Pin soll die Klappe sichern, allerdings ist darunter keine Pinaufnahme. Wenn ich die Klappe aber einen Pin nach hinten setzen würde, passt zwar die Pinaufnahme, aber die Klappe öffnet nicht mehr, weil sie hinten am Rahmen anstösst.


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    Die Beleuchtung ist wie schon gesagt nur eine Lichthupe, sie leuchtet also nur auf Knopfdruck. Das könnte man ändern, indem man den Stecker der LEDs auf den Motorstecker klemmt, dann leuchten die immer beim Fahren.

    Die blauen Pins auf der Haube sind sehr unschön, aber das ist ja Mode…:rolleyes:


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    Die Aufkleber habe ich nicht verwendet, es sind aber auch nicht viele dabei. Die „nackte“ Optik gefällt mir sehr gut, so könnte man den Wagen tatsächlich auch im echten Leben auf der Straße sehen.


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    Fazit:


    Mir hat der Bau wirklich viel Spaß gemacht. Er ist fordernd, man sollte lieber 2x gucken bevor man etwas anbaut, Fehler nachträglich ausbügeln ist schwierig.

    Die Reifen sind der Wahnsinn, sind relativ weich und haben einen guten Grip. Das kann man noch erhöhen indem man die Reifen etwas anschleift mit feinem Schmirgelpapier.


    Die Fahreigenschaften sind gut, wenn auch sehr langsam. Aber es ist ja auch ein Crawler, kein Racer.


    Die motorisierte Differentialsperre ist ein praktisches Gimmick, aber die Kardangelenke zur Kraftübertragung auf die Räder sind nicht für hohe Belastung gemacht. Fährt man also mit gesperrten Diffs eine Steigung und danach eine Kurve, reißt es das Gelenk auseinander. Meistens kann man das einfach wieder einstecken, allerdings sollte man sich da eventuell Ersatzteile besorgen.


    Alles in Allem ein tolles Modell zum Spielen und auch für die Vitrine. Man darf keine Wunder erwarten, im Vergleich zu einem echten RC Crawler sieht dieses Teil hier kein Land, aber für den Preis bekommt man in der echten RC Welt grade mal nen Motor mit Servo ;-)


    Eine klare Kaufempfehlung von mir!

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