MOC "THE TOWER OF THE DARK SORCERER"

  • Nachdem ich mir das Buch von Jeff Friesen über die Microcastles beschafft hatte, habe ich letzte Woche gleich mal versucht ein kleines Microdiorama zu gestalten.

    Das Buch ist wirklich klasse. Die Microszenen lassen sich mit sehr begrenzter Teilzahl umsetzen und sind daher auch gut geeignet für Klemmbausteiner mit begrenztem Steinevorrat.


    Als erstes Versuchsobjekt habe ich mal den Turm eines finsteren Hexenmeisters zusammengeklemmt.

    Ich fürchte, es hat mich mehr Zeit gekostet halbwegs brauchbare Bilder zu machen, als die Szene zu erstellen.

    Schwarz ist für einen dilletantischen Gelegenheitsknipser wie mich eine extrem undankbare Farbe.

    Mit dem Karton habe ich hoffentlich einen Hintergrund gefunden, mit dem man auch das eine oder andere Detail erkennen kann.

    Der Turm steht auf den Klippen oberhalb eines großen Lavastroms.

    Da Magiekundige üblicherweise die Abgeschiedenheit lieben, ist der Turm nur über Brücken mit der Außenwelt verbunden.

    Unterhalb des Turms befindet sich eine Plattform für Beschwörungen und Rituale.

    Natürlich können die Opfer auch einfach von der Plattform geworfen werden.

    Der Lavastrom war übrigens eine schöne Verwendung für das Orange aus der Demolition Site von Cobi.

    Derartige Opfergaben stoßen üblicherweise nicht auf große Akzeptanz bei der lokalen Bevölkerung.

    Unkundige können nicht nachvollziehen, dass es zwingend erforderlich ist bei jedem Neumond eine Jungfrau zu opfern um zu verhindern, dass der namenlose Schrecken im Zorn die Welt verschlingt.


    Üblicherweise versammeln sich deshalb regelmäßig besorgte Bürger der Region um mit Mistgabeln und Fackeln gegen die Aktivitäten im Turm zu protestieren.


    Da magische Forschungen viel Ruhe und Konzentration erfordern, sind derartige Störungen selbstverständlich äußerst unerwünscht.

    Der Turm ist daher mit einer Reihe von Verteidigungsanlagen versehen, die unerwünschte Besucher fern halten sollen.


    Der Turm selbst ist mit einer Festungsmauer und vier kleinen Türmen umgeben.

    Der Turm kann nur über die Brücke erreicht werden, die auf beiden Seiten mit Türmen und Toren gesichert ist.

    Wer auf die Brücke gelangt muss zudem in der Mitte über enge Treppen den Höhenunterschied zwischen den beiden Treppenabschnitten überwinden.


    Bislang haben alle Bittsteller bereits am ersten Tor erkannt, dass ihre Anliegen doch nicht so dringlich sind.

    Das Auftauchen klauenbewehrter, geflügelter Bestien soll diesbezüglich sehr überzeugend wirken.

    Bautechnik:


    Die Szene ist auf insgesamt 8x14 Noppen Fläche gestaltet.

    Für den Aufbau sind kaum ausgefallene Bautechniken erforderlich.

    Mehrheitlich sind Standardsteine, Slopes und Plates in DBG und Schwarz verbaut.

    Wie üblich als Mix verschiedener Hersteller


    Eine weitere Besonderheit sind drei Felgen, die im Turm verbaut sind.

    Da Panzer und Autos nicht mein Thema sind, bin ich immer froh, wenn ich für solche "nutzlosen" Teile eine brauchbare Verwendung finde.


    Bei der Durchsicht der Bilder habe ich schon wieder einiges an Optimierungsmöglichkeiten gesehen.

    Viele Makel fallen erst auf Fotos auf.


    Die drei Platten im Unterbau habe ich nur mit 12er Plates verbunden.

    Dadurch sind sie minimal verdreht. Hier sollte ich besser 2x12 oder 2x8er Bricks verarbeiten.



    b&w


    MOC "THE TOWER OF THE DARK SORCERER" von Brick & White.

    Meine Entwürfe und Ideen dürfen unter den Bedingungen der CC BY-SA 4.0

    Lizenz verwendet werden.

    Um eine Kopie dieser Lizenz anzusehen, besuchen Sie https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de


    MOC "THE TOWER OF THE DARK SORCERER" by Brick & White

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    To view a copy of this license, visit https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0